Christoph G.
Christoph G.
aus 7082 Donnerskirchen, Österreich
imkert seit 2017

Die Komplexität des Biens - die Struktur und der Aufbau eines Volkes sind hochinteressant. Mein Ausspruch: " Das Bienenvolk ist wie ein Überraschungsei. Du weißt nie, was dich erwartet!"

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Hallo! Ich bin Christoph

Ich betreue 13 Bienenstöcke seit 2017.
Über mich

Was gefällt dir an der Imkerei? Was sind die grösten Herausforderungen beim Imkern?

Ich wurde von meinem Großvater schon mit 12 Jahren zur Bienenarbeit herangezogen. Es waren jedoch meist nur Hilfsdienste, nunmehr ist mein Großvater leider im 100. Lebensjahr verstorben und ich darf die Arbeit fortführen. Er ist und bleibt mein großes Vorbild. Er hat mir immer erklärt, mit den Bienen zu leben und zu arbeiten und NIE gegen sie ... das wird nicht funktionieren.

Stell dich doch kurz vor! Wie bist du zur Imkerei gekommen? Seit wann imkerst du?

Ich arbeite in meinem Heimatdorf. Bin 47 Jahre, Familienvater und hege eine große Leidenschaft für Schottland und die Imkerei. Zuerst als Hilfsorgan meines Großvaters, dann absolvierte ich den Grundlehrgang in Warth - dazu Fortbildungskurse. Ziel und derzeitiges Projekt: Facharbeiterausbildung

Interview

Welche ist die größte Herausforderung für ImkerInnen?

Die Gesundheit der Bienen im Hinblick auf Varroa und Vergiftungen !

Wie hat sich deine Sicht auf die Natur geändert seit du ImkerIn bist?

Umfassend !

Wie nutzt du Vereine und wie ist der Zusammenhalt?

Grundsätzlich ist der Zusammenschluss in Vereinen förderlich - jedoch bedarfs es dabei engagierten Personen !

Ältere ImkerInnen sollen angeblich ungern ihr Wissen teilen. Was denkst du darüber?

Das sehe ich nicht so: 2 Jungimker haben sich an mich gewandt, die ich gerne betreue und versuche mein Wissen, wenn gewollt, Ihnen zu Teil werden zu lassen.

Die Anzahl der ImkerInnen steigt. Die Anzahl der Bienenvölker nicht. Was ist deiner Meinung nach der Grund?

Könnte damit zusammenhängen, dass es derzeit IN ist sich mit Bienen zu beschäftigen - nur einige haben nicht das Grundwissen, um Bienen hinlänglich betreuen zu können. Verluste sind dann an der Tagesordnung!

Ist der/die ImkerIn der größte Feind der Bienen?

Ich hoffe doch nicht !

Wie sieht sinnvoller Bienenschutz aus?

Weites gehender Verzicht auf Pestizide, Anlage von Bienenweiden, Mut der Natur etwas Raum zu geben (Wildäcker, Böschungen etc.) und gute Schulungen für uns Imker!

Was empfiehlst du ImkerInnen, die neu beginnen?

Auf jeden Fall ein Grundwissen sich anzueignen. Grundkurse und weiterführende Seminare sind da zu empfehlen. Erst mit etwas KNOW-HOW sollte man sich Bienen zulegen. Vielleicht vorher auch etwas Hospitieren!

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