Volker D.
Volker D.
aus 97286 Sommerhausen , Deutschland
imkert seit 2012

Das Wesen der Bienen mit all ihren Facetten.
Die Anpassung und Reaktion auf sämtliche Umwelteinflüsse und Bedingungen.
Die Arbeitsleistung einer einzelnen Biene und natürlich der Gemeinschaft eines ganzen Bienenvolkes!

Hallo! Ich bin Volker

Ich betreue 8 Bienenstöcke seit 2012.
Über mich

Was gefällt dir an der Imkerei? Was sind die grösten Herausforderungen beim Imkern?

Die Arbeit mit der Natur und vor allem auch in der Natur. Die größte Herausforderung ist die jährlich neue Situation und die daraus resultierenden Ergebnisse.

Stell dich doch kurz vor! Wie bist du zur Imkerei gekommen? Seit wann imkerst du?

Hallo ich bin Volker und imkere seit 2012, neben unserem Weinbaubetrieb haben wir jährlich mindestens 6 Bienenvölker die ich betreue. Alles begann mit einem Imkerkurs beim Imkerverein Ochsenfurt und Umgebung e.V., wo die Teilnehmer von Imkern mit langjähriger parktischer Erfahrung lernen konnten! Nach einem ereignisreichen und sehr lehrreichen Jahr hatten alle Teilnehmer einige Kilo Honig und je 2 Bienenvölker für den Start ins Jahr 2013. Seitdem begleiten mich die Bienen durch meinen Alltag. In Zukunft sollen mich auch mein Sohn und mein Neffe bzw. meine Nichte beim imkern unterstützen und Verantwortung übernehmen für die Natur.

Interview

Welche ist die größte Herausforderung für ImkerInnen?

Die größte Herausforderung ist auf jeden Fall der Umgang mit der Varroamilbe und anderen Krankheiten und Schädlingen die die Bienen bedrohen.

Was lernen ImkerInnen genau?

Den Umgang mit den Bienen, deren schonende Bearbeitung, Völkervermehrung, Honigernte und noch viele mehr. Vor allem lernt man nie aus!

Wie hat sich deine Sicht auf die Natur geändert seit du ImkerIn bist?

Auf jeden Fall ist mein Bezug der Natur schon immer sehr stark, durch die Bienen und die Imkerei habe ich einige Dinge in meinem Betrieb noch mal durchdacht und auch vieles geändert um meine Flächen bienenfreundlicher zu machen.

Wie nutzt du Vereine und wie ist der Zusammenhalt?

Vereine sind sehr wichtig, sowohl bei Fragen zur Praxis als auch bei Problemen und immer wieder neuen Phänomenen bei den Bienen und in der Imkerei.

Was kostet der Start in die Imkerei und was der laufende Betrieb?

Anfangs muss man schon je nach Größe einige hundert Euro in die Hand nehmen, das lohnt sich aber auf jeden Fall für die Umwelt. Die Bienenbeuten selbst sind nachhaltig und können mehrere Jahre in Folge genutzt werden. Laufende Kosten hat man jährlich für Varroabehandlungen, Vermarktung usw. Einiges an Kosten holt man auf jeden Fall durch die Vermarktung des Honigs wieder rein, so dass die Imkerei im Normalfall zumindest kostendeckend arbeitet.

Kannst bzw. möchtest du von der Imkerei leben?

Davon leben kann man sicher nicht, aber es ist auf jeden Fall ein Standbein neben unserem Weinbaubetrieb.

Was empfiehlst du ImkerInnen, die neu beginnen?

Auf jeden Fall einen Anfängerkurs beim jeweiligen Imkerverein in der Umgebung. Normalerweise bekommt man dann am Ende des Kurses ein eigenes Bienenvolk.

Was denkst du über Hektar Nektar?

Eine super Plattform, die es ermöglicht Imkerei und Bienen noch mehr in den Fokus der Gesellschaft zu rücken!

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