marianne s.
marianne s.
aus schoppernau, Österreich
imkert seit 2016

die komplexe Biologie und ihre Wichigkeit im Ökosystem

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Imkerin

Hallo! Ich bin marianne

Ich betreue ein Bienenvolk seit 2016
Über mich

Stell dich doch kurz vor!

Ich bin leidenschaftliche Imkerin und hab mir schon viel Wissen angeeignet. Bisher hab ich noch keinen Stock verloren. Ich beobachte die Bienen oft und denk laufend mit, was zu tun ist.

Wieso imkerst du?

Wir haben 2016 einen Schwarm eingefangen und uns dann damit beschäftigt. Bin Biologin und deßhalb ist es auch wissenschaftlich spannend, was so in einem Bienenstaat passiert und möglich ist.

Schule, Pate oder Selbststudium – wie hast du das Imkern erlernt?

learning bei doing , durchs Internet und Bücher und angebotene imkerKurse

Meine Aktivitäten

Marianne schnell november 2019 bild 1
Nov 2019
Sehr erfolgreiche Bienensaison

Hallo Leute, heuer liegt eine erfolgreiche Bienensaison hinter uns. Mit unseren 4 Völkern, die gut überwintert haben, gabs heuer 100 kg Honig. Das sind zwischen 33 und 19 kg je Volk. Und das obwohl bei uns keine Massentrachten wie Raps, Akazie oder ähnliches zu erwarten ist. Auch liegen wir nicht unbedingt in einem Honigtaubezirk. Wir liegen auf 900 m Seehöhe im hinteren Bregenzerwald. Die Bienen finden viele verschiedene Blumen Sträucher und auch bäume, die sie als Nektarquelle nutzen können. Auch fliegen sie bis zur Waldgrenze in die Alpenrosen-Zwergstrauchgesellschaft hoch. Alles bunt gemischt. Im Juli beginnt die Varroabekämpfung mit der Bannwabentasche, in der die Königin für 24 Tage eingesperrt wird und dann der Stock brutfrei wird. Dann gehe ich 2 mal hintereinander mit dem Oxalsäureverdampfer ( eine Haube ) über die Stöcke. Damit reduzieren sich die Varroen sehr gut. Im August wird dann mit Zuckerwasser oder Sirup aufgefüttert. Ein Stock mit einer gekauften Reinzuchtkönigin hat leider die ganze Zeit über Kalkbrut. Im Zuge der Oxalsäurebedampfung hab ich den ganzen Stock samt Königin in eine neue Beute und neuen Mittelwänden gesetzt, damit sie die Chance haben, die Kalkbrut zu besiegen. Falls diese Königin im kommenden Jahr wieder mit Kalkbrut startet,, werde ich sie wohl austauschen müssen. Sonst hat sie trotzdem eine sehr gute Honigleistung gebracht. 27 kg. Das Volk in der Holzbeute war wie zu erwarten immer hinterher. Mit der Brutentwicklung als auch mit der Honigleistung. Wie ich aus einem Internetbeitrag lesen konnte, ist die schlechte Isolierung der Holzbeute der Hauptgrund für die Unterschiede. Ein drittel weniger Honig, feuchtere Beute und doppelt soviel Futterverbrauch. Heuer ist eine geringe Allgemeine Varroabelastung. Kontrolle ist aber unbedingt vor allem im September und Oktober notwendig. Falls jemand mit dem Imkern beginnen möchte,, kann er sich gerne an mich wenden. Bedanken möchte ich mich vorab bei meinem Sponsor, der FA. Emmi. Mit 4 Völkern, 2 Ableger und einem Königinnenstore gehen wir heuer in den Winter.

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