Roland Goller

Roland Goller, 43 imkert seit 2015

In 2,3 Sätzen: Was fasziniert dich an der Biene?

Mich fasziniert an der Biene, dass dieses kleine unglaublich fleißige Wesen, so viel zur Entwicklung der Natur beiträgt. Der anfallende Honig ist ja nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Die Bestäubungsleistung und die daraus resultierende Vielfalt der Natur, das leckere Obst, das gesunde Gemüse, die Blütenpracht uvm kommt durch die Biene zustande. Gleichzeitig finde ich wunderbare Entspannung bei der Arbeit mit der Biene. Jeglicher Stress ist weg, wenn man Zeit mit seinen Völkern verbringt.

Über mich

Stell dich doch kurz vor!

Ich habe im Fernsehen mehrfach Dokumentationen über die Biene gesehen. Dadurch wurde ich auf dieses Geschöpf aufmerksam und habe das Thema verfolgt. Nachdem ich in einer regionalen Wochenzeitung von einem Imkerstammtisch in meiner Region erfahren habe, bin ich dort hin gegangen und begonnen mich selbst aktiv zu beschäftigen. Durch einen angebotenen Kurs bin ich dann zum Imkern gekommen und habe mittlerweile 5 Bienenvölker.

Wieso imkerst du?

Es macht mir Spaß einen aktiven Beitrag zu unserer Natur zu leisten. Es entspannt mich, wenn ich mit meinen Völkern arbeite und zähle das Hobby zu meiner wunderbarsten Betätigung. Ich möchte es nicht mehr missen.

Schule, Pate oder Selbststudium – wie hast du das Imkern erlernt?

Begonnen habe ich mit dem Besuch des Imkerstammtisches in meiner Region. Dort habe ich jede Menge Imker getroffen, die bereit waren, mich auf deren Bienenstände mit zu nehmen. Nachfolgend habe ich einen Kurs besucht und ein Pate hat mich im ersten Jahr aktiv begleitet bzw. steht er mir immer noch mit Rat und Tat zur Seite.

Welche ist die größte Herausforderung für ImkerInnen?

Die größte Herausforderung ist die Varroa Milbe in Griff zu bekommen, damit das Volk das Jahr so gut und heil wie möglich übersteht.

Wie hat sich deine Sicht auf die Natur geändert seit du ImkerIn bist?

Man geht viel achtvoller mit der Natur um.

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