Kathrin S.
Kathrin S.
aus 8010 Graz, Österreich
imkert seit 2018

Einzelne Honigbienen können nicht viel bewirken, aber als Volk sind sie zu Höchstleistungen fähig! Interessanter Weise hat jedes Volk auch seinen eigenen Charakter. Die Wesensmerkmale der Königin spiegeln sich im Verhalten ihrer Untertanen wieder.

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Imkerin

Hallo! Ich bin Kathrin

Ich betreue ein Bienenvolk seit 2018
Über mich

Stell dich doch kurz vor!

Ich heiße Kathrin Schmaranzer und ich studiere Geschichte an der Grazer Universität. Mein Vater hatte bereits mit Bienen geforscht und meine Kindheit mit positiven Imkererlebnissen bereichert. Durch mein Studium wurde mein Interesse für die Bienenhaltung weiterentwickelt und intensiviert. Denn obwohl ich weiß, wie heutzutage Honig gewonnen wird, war mir nicht klar wie das früher geschah. Deshalb verfasste ich eine Arbeit mit dem Titel "Die Entwicklung des österreichischen Imkereiwesens in der Neuzeit". Kurz danach habe ich selber aktiv zu Imkern begonnen.

Wieso imkerst du?

Am liebsten verbringe ich meine Zeit in der Natur und Bienen faszinierten mich schon immer. Umweltgifte und Varroabefall sind zurzeit die Herausforderungen, mit denen die Bienen konfrontiert sind. Deshalb sind sie auf menschliche Hilfe angewiesen. Beim Umgang mit Bienen lernt man, ruhig und gelassen zu arbeiten, denn eine zu hastige Bewegung kann sich schnell in Stichen äußern. Es ist eine schöne Abwechslung zur stressigen schnelllebigen Welt!

Schule, Pate oder Selbststudium – wie hast du das Imkern erlernt?

Ich habe durch das Besuchen von den Basiskursen an der Imkerschule mein Vorwissen erweitert. Imker aus dem Bekanntenkreis und meine Kollegen im Imkervereins stehen mir tatkräftig zur Seite. Ausgelernt habe ich aber sicher noch lange nicht und ich freue mich schon auf neue Erlebnisse mit meinen Bienen!

Meine Aktivitäten

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Jan 2020
Der Winter – Die vierte Jahreszeit

Eigentlich bekommt der Imker im Winter die Bienen kaum zu sehen. Es sollte so kalt sein, dass sie nicht aus ihrem Stock herauskommen und man nicht hineinschauen möchte, außer um die letzte Varroabehandlung durchzuführen. Doch wieder einmal ist alles anders: Es ist für die Jahreszeit tagsüber zu warm und zu trocken. Die Tiere und Pflanzen sind dadurch verwirrt. Sie erwarten den Frühling, aber die Nächte sind größtenteils noch bitterkalt. Die Bienen fliegen voller Freude aus, um außerhalb des Stockes ihre Kotblase zu entleeren, denn sie sind sehr reinliche Tiere und nützen jede warme Wetterlage um sich draußen zu erleichtern. Jedoch begeben sie sich bei langanhaltenden Wärmeperioden auf eine energieintensive Nahrungssuche. Doch das Nahrungsangebot ist leider mager. Nur wenige Pflanzen blühen gerade und können die Bienen “bewirten“. Aber auf ein paar fremdländische Gehölze ist Verlass, wie das Foto von der Biene auf der Zaubernuss beweist (Aufgenommen am 12.01.2020). Ich beschäftige mich noch nicht so lange mit der Imkerei und jedes der letzten Jahre hatte so seine Überraschungen parat. Deshalb bin ich äußerst gespannt wie es in diesem Jahr weiter geht, wie sich die Vegetation und auch die Lebewesen an die Klimaänderung anpassen werden und welche Veränderungen es in der Bienenzucht noch geben wird.

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Sep 2019
Rückblick auf das Honigjahr

Im Frühling war es bereits im Februar sehr schön und warm, aber leider konnten meine Bienen nur wenig Nektar eintragen. Da es im Mai dann wieder besonders kalt wurde, war ich gezwungen meine Völker mit Zuckerwasser zu füttern. Es war ein holpriger Weg, bis endlich der Waldhonig einsetzte. Auch heuer war wieder auf die Kastanienblüte Verlass und letztendlich konnten meine Bienen trotz aller Widrigkeiten 50kg Waldhonig mit Kastaniennote produzieren. Für den Schleuderprozess bedarf es viel Werkzeug, Platz und einer Schleuder. Da ich noch keinen eigenen eingerichteten Schleuderraum habe, bin ich froh, dass ich meine Waben bei meinem Imkervereinsobmann schleudern durfte.

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Jul 2019
Die Verstärkung ist eingetroffen!

Sehnsüchtig erwartet sind die Bienen endlich da. Frühmorgens wurde das Volk zugestellt und jetzt ist es mittlerweile in sein neues Heim eingezogen. Dort kann es sich in Ruhe einleben, denn es muss keinen Beitrag mehr an der heurigen Honigernte leisten, sondern sich gut auf den Winter vorbereiten. Ich werde die Neuankömmlinge gleich noch mit Oxalsäure behandeln, dann können sie den Sommer entspannt ausklingen lassen.

Materialpaket nts
Apr 2019
Perfekt ausgerüstet!

Herzlichen Dank NTS für das Materialpaket! Zwar besitze ich bereits eine Schutzkleidung, aber jetzt ist es mir möglich eine weitere Person einzukleiden und beruhigt das Innenleben eines Bienenstockes zu zeigen. Gerade jetzt am Anfang sind die Leute in meinem Umfeld besonders interessiert am Treiben innerhalb eines Stockes.

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