Rita Puffer
Rita Puffer
aus 8950 Stainach, Österreich
imkert seit 2019

Unsere Bienen sind ruhige, fleißige Tiere. Ich liebe es, Sie zu beobachten, wie sie zielstrebig ihre Aufgaben erfüllen. Jede einzelne hat ihre Aufgabe, der sie gewissenhaft und zum Wohle des ganzen Bienenstocks unermüdlich nachgeht. Außerdem liebe ich den Duft des Bienenstocks.

Imkerin

Hallo! Ich bin Rita

Ich betreue ein Bienenvolk seit 2019
Über mich

Stell dich doch kurz vor!

Hautpberuflich bin ich in der Finanz tätig. Bienen haben mich immer schon fasziniert. Seit 2019 imkere ich gemeinsam mit meinem Mann und unseren Söhnen.

Wieso imkerst du?

Ich möchte der Natur helfen und durch die Bestäubung durch die Bienen ist das möglich. Außerdem möchte ich so imkern, dass keine chemischen Mittel gegen Schädlinge verwendet wird. In Zeiten, in der die Varroamilbe überall ist, ist das schwierig. Ich möchte aber gerne einen Weg finden. Imkern ist eine wunderschöne Arbeit, die ganze Familie ist begeistert, auch die Enkel.

Schule, Pate oder Selbststudium – wie hast du das Imkern erlernt?

Mein Mann, meine Söhne und ich haben viele Kurse in der Imkerschule in Graz besucht. Dort konnten wir viel theoretisches Wissen ansammeln. Zusätzlich gibt es dort auch Praxiskurse und Praxisabende, die uns sehr viel gebracht haben. Zusätzlich lese ich viel - und wir haben natürlich auch Imker, die uns immer mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Interview

Wie hat sich deine Sicht auf die Natur geändert seit du ImkerIn bist?

Unbedingt. Die Natur sieht man mit ganz anderen Augen. Jede Blüte fällt einem auf, man zittert mit, wenn im Frühling Frostnächte angesagt sind. Außerdem haben wir unseren Garten derart verändert, dass wir fast nur mehr Pflanzen haben, die für Insekten nützlich sind - Schmetterlinge, Wildbienen, Hummeln, Vögel im Winter....

Wie nutzt du Vereine und wie ist der Zusammenhalt?

Es ist gut, Ansprechpartner zu haben, die einem im Fall des Falles weiterhelfen können. Da ist ein Verein sehr hilfreich...

Kannst bzw. möchtest du von der Imkerei leben?

Nein, ich kann nicht von der Imkerei leben. Schön wäre es schon...aber dahin ist es noch ein sehr weiter Weg...

Ältere ImkerInnen sollen angeblich ungern ihr Wissen teilen. Was denkst du darüber?

Das war früher so, heute kann ich das nicht bestätigen. Wir haben viele Imker in unserem Verein, die teilweise weit über 80 Jahr alt sind und ihr Wissen gerne weiter geben. Sie freuen sich sogar darüber, wenn sie uns beraten dürfen.

Sind Bienen das anstrengendste oder betreuungsintensivste Haustier?

Nein überhaupt nicht. Wenn man sich einen Plan zurecht legt, nach dem man vorgehen möchte und die Bienen dann ihren Job erledigen lässt, ist das nicht der Fall. Eine kluge Imkerin meinte einmal "ein guter Imker kann auch in einem Nachtkästchen imkern"....weil die Bienen ohnehin wissen, was sie tun müssen.

Was unterscheidet die neue Imkergeneration von der alten?

Generell kann ich hier kein Urteil abgeben. Allerdings haben es junge Imker leichter, weil viele Informationen übers Internet verfügbar sind. Heute sind die Imker viel aufgeschlossener als früher. Auch die "Alten" geben inzwischen gerne ihr Wissen weiter, war früher nicht so der Fall war.

Frage 3 ImkerInnen, bekomme 4 Antworten. Wieso ist das so in der Imkerei?

Weil es unendliche viele Möglichkeiten gibt, wie man die Imkerei betreiben kann. Wie man so schön sagt: "Es kommt darauf an..." Eine generelle Aussage, dass etwas falsch oder richtig ist, gibt es kaum.

Was empfiehlst du ImkerInnen, die neu beginnen?

So viele Informationen wie möglich vorab einholen. Sich für eine Linie entscheiden und das dann durchziehen.

Was denkst du über Hektar Nektar?

Ich finde das fantastisch!

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