Abgfüllt is!

Nov 2021

Dieses Jahr gehören wir zu den wenigen Imkern die eine einigermaßen gute Honigernte einfahren konnten. An den wetterbedingten wenigen Trachttagen, haben unsere Bienen richtig geschufftet und die Honigräume gefüllt.

Nachdem der Honig cremig gerührt wurde, haben wir bereits einen Teil abgefüllt. Der andere wurde in Eimern kühl, dunkel und trocken gelagert. Da die erste Charge an den Mann/Frau gebracht oder selbst verzehrt wurde, mussten wir für Nachschub sorgen. Das bedeutet bei uns als Kleinimker viel Handarbeit:

Gläser waschen, die selbst entworfenen Etiketten drucken und zurechtschneiden, Honig verflüssigen (hierzu nutzen wir einen Wärmeschrank), Honig rühren, abfüllen, Etiketten aufkleben und schließlich alles wieder sauber machen.

Zum Glück haben uns hierbei die Kinder fleißig unterstützt.

Die abgefüllten Honiggläser stehen nun zum Verkauf bereit.

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Mai 2022

Jungvolk-Bildung

Mai - mit die stressigste Zeit für einen Imker. Honigraume aufsetzen, Schwarmverhinderung betreiben und etwas, das mir besonders viel Freude bereitet - Jungvölker bilden. Diese sind die Grundlage für eine gut funktionierende und erfolgreiche Imkerei. Hierzu suche ich mir zuerst eine oder mehrere Königinnen aus, von der ich gerne Nachkommen hätte. Hier gibt es verschiedene Kriterien wie Ertrag, Friedfertigkeit, Krankheiten, Schwarmträgheit..... Im Anschluss daran, gilt es eine Wabe mit frisch geschlüpften Maden ausfindig zu machen - hierbei ist das Motto "so jung wie möglich". Königinnen wird eine besondere Ernährung zuteil. Je früher eine Larve das Gelee Royal bekommt, umso besser ist deren Entwicklung. Eine entsprechende Larve entnehme ich und platziere sie in ein künstliches Weiselnäpfchen. Dieses kommt anschließend in ein Volk zur Brutpflege. Kurz nach deren Verdeckelung entnehme ich die Zelle und gebe sie in einen Ableger. Dieser besteht aus einer Futterwave und 1-2 besetzten Brutwaben, sowie einer Mittelwand. Nun muss ich warten und etwas hoffen, dass die geschlüpften Königin in ca zwei Wochen von ihrem Begattungsflug zurückkommt und danach hoffentlich ihre guten Eigenschaften an das Volk weitergibt.
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Apr 2022

Aufgstockt ist!

Nach der heutigen Arbeit sitze ich an den Bienen und beobachte das emsige Treiben am Flugloch. Hierbei umströmt mich ein leckerer Nektargeruch. Da freut sich das Imkerherz. Doch nun zur besagten Arbeit. Alle Völker sind stark, es ist warmes sonniges Wetter gemeldet, die Kirschblüte hat begonnen und der Raps wird auch schon langsam gelb. Es war somit Zeit für den 1. Honigraum. Dieser besteht bei mir aus Mittelwänden - aus ihnen bauen die Bienen die Waben -, und ausgebaute hellen Waben. Zudem hänge ich auch noch eine Wabe mit Brut in den Honigraum, so dass dieser schneller durch das Volk angenommen wird. Für das Volk bedeutet das zum einen viele Veränderungen. Andererseits schaffst es auch Platz für die Volksentwicklung und den Honig. Durch diese Maßnahme beuge ich auch dem Schwarmtrieb vor. In den Honigraum der Bienen der "Die Bayerische" gab es zudem ein Holzherz. Der Innenraum wird als Wabe ausgebaut und ist so ein schönes Geschenk für eine anstehende Hochzeit.
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