Patrick Tötterström

Patrick Tötterström, 32 imkert seit 2018

In 2,3 Sätzen: Was fasziniert dich an der Biene?

Die soziale Inteligenz! Jede Biene weiß instinktiv was ihre Aufgabe ist und ein Volk verhält sich wie ein einziger Organismus.

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Über mich

Stell dich doch kurz vor!

Gemeinsam mit ein paar Freunden habe ich mich angefangen für das Imkern zu interessieren. Zu Beginn wollten wir auf einfachsten Wege an einen Bienenstock kommen um den im Garten aufzustellen. Nachdem wir uns aber in das Thema etwas eingelesen haben, war uns sehr schnell klar, dass wir das volle Programm wollten. Wir haben daraufhin Kurse besucht, Bücher gelesen, sind einem Verein beigetreten, um für unsere Bienen bereit zu sein. Es geht uns mittlerweile um viel mehr als "einfach nur einen Stock im Garten stehen zu haben"!

Wieso imkerst du?

Wie oben beschrieben war es zuerst nur eine spontane Idee zu imkern. Mittlerweile ist das Interesse für Bienen so stark gewachsen, dass ich es nicht mehr missen möchte. Es ist ein tolles Gefühl sich um diese "wilden" Lebewesen zu kümmern und dafür Honig zu bekommen.

Schule, Pate oder Selbststudium – wie hast du das Imkern erlernt?

Ja, alle drei! Den Einstieg in die Imkerei habe ich mit Kursen von der Fachschule Warth gemacht. Beim Imkerverein habe ich viele Leute kennengelernt, die einem gerne helfen und alle Frage gerne beantworten. Ich versuche aber auch über Bücher, Zeitschriften und dem Internet mir selber Wissen anzueignen und mir über diversen Themen eine eigene Meinung zu bilden.

Welche ist die größte Herausforderung für ImkerInnen?

Momentan denke ich, ist es die Varroamilbe, die die größten Schwierigkeiten macht.

Was lernen ImkerInnen genau?

Ich denke in erster Linie geht es darum, die Bienen bestmöglich in deren Entwicklung zu unterstützen. Wenn das gelingt, kann man deren Produkte ernten und verarbeiten.

Wie hat sich deine Sicht auf die Natur geändert seit du ImkerIn bist?

Ich merke, dass ich aufmerksamer geworden bin gerade wenn es darum geht welche Pflanze wenn blüht.

Wie nutzt du Vereine und wie ist der Zusammenhalt?

Vereine sind beim Imkern eine tolle Sache. Momentan profitiere ich am meisten vom Lehrbienenstand! Auch wenn ich dort keine Stöcke stehe habe, gehe ich sehr gerne hin uns sehe mir an wie das andere Neueinsteiger machen bzw. was die "alten Hasen" weiterzugeben haben. Zudem ist mein Verein sehr engagiert wenn es um Weiterbildung geht. Es gibt sehr oft interessante Vorträge, die ich mir sehr gerne anhöre.

Was kostet der Start in die Imkerei und was der laufende Betrieb?

Der Start ist schon sehr teuer. Ich denke wenn man einmal einen Grundstock an Equipment hat wird es leichter.......ich kehre zu der Frage zurück, wenn es soweit ist ;-)

Kannst bzw. möchtest du von der Imkerei leben?

Da ich gerade begonnen habe kann ich natürlich nicht davon leben und vorerst soll es ein Hobby bleiben.

Ältere ImkerInnen sollen angeblich ungern ihr Wissen teilen. Was denkst du darüber?

Diese Erfahrung habe ich nicht gemacht. Man kommt sehr leicht mit Menschen in Kontakt, die gerne ihr Wissen weitergeben und einem unterstützen. Es gibt bestimmt auch Imker die ihre Geheimnisse für sich behalten wollen, mit denen hat man aber eh nichts zu tun!

Sind Bienen das anstrengendste oder betreuungsintensivste Haustier?

Bestimmt nicht! Bienen wissen selber was sie zu tun haben, der Imker unterstützt sie nur dabei.

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