Regina Fleischmann und Lukas Edbauer
Regina Fleischmann und Lukas Edbauer
aus 53111 Bonn, Deutschland
imkert seit 2019

Das wir durch die Bienen unheimlich viel über die Natur und uns lernen. Außerdem fasziniert uns das Strahlen von Freunden und Bekannten wenn wir sie zu den Bienen mitnehmen.

Imkerin

Hallo! Ich bin Regina

Ich betreue ein Bienenvolk seit 2019
Über mich

Stell dich doch kurz vor!

Wir sind Regina und Lukas - zwei junge Stadtimker in Bonn. Seit 2019 haben wir zwei Bienenvölker in der Altstadt in Bonn und sind seit dem begeistert vom Imkern. Wir sind Mitglied im Kölner Imkerverein und engagieren uns auf verschiedene Weisen für nachhaltige Lebensweisen und Biodiversität in Städten.

Wieso imkerst du?

Das Imkern ist für uns ein toller Ausgleich zum Arbeitsalltag aber auch eine Möglichkeit uns intensiver mit der Natur auseinanderzusetzen und andere Menschen für Nachhaltigkeit und Biodiversität begeistern zu können.

Schule, Pate oder Selbststudium – wie hast du das Imkern erlernt?

durch Kurse an verschiedenen Imkervereinen, der Universität Bonn und auch einen großen Stapel an Fachbüchern.

Interview

Welche ist die größte Herausforderung für ImkerInnen?

Die größte Herausforderung ist es die Bedarfe der Bienen früh zu erkennen und Krankheiten vorzubeugen, sodass der Bienenschwarm gesund und munterüber das Jahr und vor allem den Winter kommt und so seine wichtige Rolle für die Biodiversität einnehmen kann.

Was lernen ImkerInnen genau?

Über den Umgang und die Pflege eines Bienenvolkes lernt man als Imker auf die Bedürftnisse der Bienen einzugehen und Krankheiten frühzeitig vorzubeugen. Außerdem lernt man unheimlich viel über die Mensch-Umwelt Beziehung und Intelligenz der Natur kennen.

Wie hat sich deine Sicht auf die Natur geändert seit du ImkerIn bist?

Seit dem ich angefangen habe verstehe ich mehr und mehr wie unheimlich intelligent und anpassungsfähig Bienen sind - und welche große Rolle Bienen auch für den Menschen spielen.

Wie nutzt du Vereine und wie ist der Zusammenhalt?

Meine Freundin und ich sind Mitglied im Imkerverein und nutzen den Verein für Fragen, nehmen an Kursen teil und begleiten gelegentlich erfahrene Imker zu ihren Bienen.

Was kostet der Start in die Imkerei und was der laufende Betrieb?

Insgesamt haben wir im ersten Jahr etwa 350€ pro Bienenvolk ausgegeben

Kannst bzw. möchtest du von der Imkerei leben?

Die Imkerei ist für uns ein Ausgleich zum Berufsalltag.

Es gibt die Sorge, dass die Honigbienen Wildbienen vertreiben. Wie siehst du das?

Nicht die Honigbienen, sondern die Zerstörung des Lebensraumes der Biene durch den Menschen führt dazu, das die Wildbiene immer mehr vertrieben wird.

Ältere ImkerInnen sollen angeblich ungern ihr Wissen teilen. Was denkst du darüber?

Wir haben eher die Erfahrung gemacht das gerade ältere Imker äußerst hilfsbereit sind und vereitwillig ihr Wissen - sogar über Whastsapp - teilen.

Was unterscheidet die neue Imkergeneration von der alten?

die neue Generation versucht zuhnemends wesensgemäß und unkonventionell zu Imkern.

Wie viel sollte ein Kilo Honig deiner Meinung nach kosten?

So viel, das der Imker nicht auf einen hohen Honigertrag angewiesen ist und sich auf eine bienengemäße und nachhaltige Bienenhaltung konzentrieren kann - (wir rechnen mit etwa 14 €/kg)

Gibt es ein Bienensterben oder nicht? Begründe bitte deine Meinung.

Das Bienensterben ist wissenschaftlich untersucht, deswegen muss ich mir keine Meinung dazu bilden.

Ist der/die ImkerIn der größte Feind der Bienen?

Nein

Frage 3 ImkerInnen, bekomme 4 Antworten. Wieso ist das so in der Imkerei?

Unter anderem weil Imkerei sehr klimatisch geprägt und somit von Standort zu Standort sehr unterschiedlich ist. Außerdem gibt es verschiedene Systeme und Praxen die alle ihre Berechtigung haben.

Wie sieht sinnvoller Bienenschutz aus?

Förderung von Biodiversität - also dem Erhalt des natürlichen Lebensraumes der Biene ist letztentlich der beste Bienenschutz.

Was denkst du über Hektar Nektar?

Ich finde die Initiative Klasse und hoffe über die Plattform Unterstützung bei der Bienenhaltung zu bekommen.

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