Die lezten Eingriffe ins Bienenvolk bevor es in die Winterpause geht

Okt 2021

Im November sollten die Völker in ihrer Winterruhe nicht gestört werden. Die einzige Störung sollte sich auf die Varroakontrolle und eine eventuell nötige Nachbehandlung beschränken.
Die Varroakontrolle wird durch das Zählen der natürlich gefallenen Varroamilben gemacht. Dazu wird eine Windel für 10 Tage eingeführt. Fallen in diesen 10 Tagen mehr als 5 Milben ab muss eine Nachbehandlung erfolgen, da das Volk ansonsten durch den hohen Varroamilbendruck nicht durch den Winter kommt.
Ich wende zur Nachbehandlung das Träufelverfahren an. Dazu wird Oxalsäure vermischt mit Zucker in die Bienenbesetzten Wabengassen geträufelt. Die Bienen nehmen die Oxalsäure auf und die Varroamilben sterben ab.

Auf den Bildern ist das Träufelverfahren und die gefallenen Varroamilben nach 3 Tagen zu sehen.

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Mär 2022

Der Frühling beginnt!

In der Regel häufen sich im März die Tage an denen die Witterung den Bienen einen kurzen Ausflug ermöglicht. In dieser Zeit kann man sich auf die Beobachtung des Flugtriebes konzentrieren, um unnötige Eingriffe in das Bienenvolk zu vermeiden. Denn bereits am Flugloch kann man gut erkennen, wie viele Bienen fliegen, ob Pollen eingetragen werden usw. Ein Blick von oben in die Wabengassen gibt Auskunft darüber, wie die Völker mit Futter versorgt sind. Sind sogenannte "Speckwaben" (das sind volle Futterwaben) vorhanden braucht der Imker sich keine sorgen machen. Ansonsten muss aufgefüttert werden. Ende März häuften sich die Tage mit gutem Wetter und Sonnenschein. Die Bienen fliegen fleißig Pollen und Nektar ins Volk ein und die Königin startet mit ihrem Legegeschäft durch. Anfang März erkannte ich, dass eines meiner Völker ohne Königin ausgewintert ist. Diese Volk habe ich dann einfach mit einer Zarge auf das Hektar Nektar Volk gesetz und somit vereint. So sind aus zwei eher schwach ausgewinterten Völkern ein stark ausgewintertes Volk entstanden. Auf den Bildern kann man nun das zweizargige Volk und eine Brutwabe mit Drohnenbrut erkennen.
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Jan 2022

Die ersten Bienen trauen sich ins Freie

Wer seine Völker in Ruhe lässt, macht am weningsten verkehrt. Die Bienen sitzen auf der Wintertraube und beginnen meist um diese Zeit mit dem Brutgeschäft. Brütende Völker zehren natürlich mehr Futter und verlieren mehr Bienen. Der natürliche Bienenabgang während des Winters liegt bei etwa 3000 Bienen pro Volk. Die Grundlage für eine optimale Überwinterung wurde bereits im Spätsommer gelegt: Starke Völker werden ausreichend gefüttert und eine wirkungsvolle Varroabekämpfung. Auf den Bildern sind bereits fliegende Bienen am Flugloch zu erkennen. Teilweise kehren Bienen auch mit gefüllten Pollenhöschen zurück, was darauf zurückschließen lässt, dass Futter für die Brut herrangetragen wird. Im Februar sollte eine Kontrolle durchgeführt werden ob die Völker noch genug Vorräte in den Waben gelagert haben. Besonders um diese Zeit verhungern Völker, weil der Imker im Spätsommer zu knausrig mit dem Futter war. Sind kaum mehr Vorräte vorhanden, bekommen die Bienen nochmals Futter. Mein Volk hat noch genügend Vorräte und es werden vorerst keine Eingriffe am Volk gemacht.
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