Claudia T.
Claudia T.
aus 1210 Wien, Österreich
imkert seit 2018

Bienen sind unglaublich intelligente und vor allem soziale Tiere. Keine Biene sammelt und arbeitet nur für sich selbst, sondern für das ganze Volk. Besonders beeindruckend finde ich, dass das gesamte Leben der Honigbiene darauf ausgelegt ist, das Überleben der nachfolgenden Generation zu sichern.

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Imkerin

Hallo! Ich bin Claudia

Ich betreue 4 Bienenstöcke seit 2018.
Über mich

Stell dich doch kurz vor!

Ich bin 32 Jahre alt, wohne in Wien und betreue gemeinsam mit ein paar Freunden 4 Bienenstöcke. Da ich unglaublich gerne Zeit in der Natur verbringe, ist das Imkern für mich einfach das perfekte Hobby. Gleichzeitig kann ich so der Natur auch wieder etwas zurück geben.

Wieso imkerst du?

Begonnen hat das Imkern für mich mit der spontanen Idee von ein paar Freunden, einen Bienenstock im Garten aufzustellen. Nach dem ersten Einlesen in die Materie und einigen youtube Videos später, waren wir vollends begeistert und fasziniert vom Thema Imkern und Bienen. Mittlerweile ist das Imkern ein fixer Bestandteil für unsere kleine Imkergruppe geworden, mit dem positiven Nebeneffekt, dass wir uns regelmäßig treffen, Zeit in der Natur verbringen und eine Menge Spass und Freude dabei haben.

Schule, Pate oder Selbststudium – wie hast du das Imkern erlernt?

Die Basis bildete die Grundschulung (Theorie+Praxis) für Imkerneueinsteiger der Imkerschule Warth. Alle weiteren Infos folgten dann aus Büchern, Zeitschriften und vor allem im Austausch mit befreundeten Imkern.

Interview

Wie hat sich deine Sicht auf die Natur geändert seit du ImkerIn bist?

Im Frühling halte ich Ausschau nach den ersten blühenden Pflanzen und wenn ich eine Blumenwiese sehe, denke ich sofort an unsere Bienen.

Ältere ImkerInnen sollen angeblich ungern ihr Wissen teilen. Was denkst du darüber?

Diese Meinung kann ich nicht teilen. Vor allem im Imkerverein habe ich die Erfahrung gemacht, dass ältere Imker sehr gerne ihr Wissen mit Jungimkern teilen.

Sind Bienen das anstrengendste oder betreuungsintensivste Haustier?

Wohl kaum. Natürlich fallen im Jahresverlauf gewisse Arbeiten an, an denen man als Imker nicht vorbei kommt. Dazwischen wissen die Bienen aber genau, was sie zu tun haben.

Frage 3 ImkerInnen, bekomme 4 Antworten. Wieso ist das so in der Imkerei?

Haha, absolut!!! Ich denke das liegt daran, dass es einfach nicht die "einzige richtige Art" zu Imkern gibt. Jeder Imker muss für sich herausfinden, welche Methoden sich für ihn bewährt haben.

Meine Aktivitäten

Hektar nektar 3
Sep 2020
Die Bienen sind eingezogen

Mitte Juli sind die Bienen endlich in ihre, von Arcotel gesponserte, Behausung eingezogen. Bereits nach wenigen Stunden fand auch die letzte Biene den Weg ins Innere der neuen Beute und es wurde fleißig mit dem Ausbau der Rähmchen und dem Einlagern von Honig begonnen.

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Jun 2020
Malen, Hämmern, Löten

Jetzt im Juni sind die Bienen fleissig damit beschäftigt Nektar und Pollen in die Stöcke einzutragen und mancherorts kann sogar schon der erste Honig abgeschleudert werden. Damit die Bienen immer genug Platz für den gesammelten Honig haben, muss der Imker regelmäßig den Bienenstock erweitern. Dazu muss aber vorher die Zarge mit einer bienenfreundlichen Farbe wetterfest gestrichen werden. Auf den Rähmchen werden die Abstandshalter befestigt und kurz bevor die Zarge zum Bienenvolk kommt, wird auch noch das Wachs in die Mittelwände eingelötet. Auch unsere Hektar Nektar Beute ist bereits fertig gestrichen und die Rähmchen sind mit Abstandshaltern versehen. Es ist also alles bereit für den Einzug des neuen Bienenvolkes.

Hektar nektar
Mär 2020
Das Equipment ist angekommen!

Die Freude war riesengroß, als Ende Jänner die Nachricht von Hektar Nektar eintraf, dass wir beim Projekt 2028 dabei sein dürfen! Ein großes DANKE an Arcotel Hotels, die uns als Projekt 2028 Imker sponsern und so eine komplette Bienenausrüstung samt Volk zur Verfügung stellen! Mittlerweile ist die Aurüstung eingetroffen und wartet schon sehnlichst auf ihre Bewohnerinnen, die vermutlich gegen Ende des Frühlings einziehen werden. In der Zwischenzeit gibt es aber bei den übrigen Stöcken schon einiges zu tun. Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen sind auch die Bienen bereits fleissig am Pollen und Nektar eintragen. Als Imker beginnt nun die Zeit wieder regelmäßig in die Beuten zu schauen und den richtigen Zeitpunkt für die Erweiterung einzuschätzen.

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