Varroa noch immer stark

Nov 2019
Jetzt im November ist es eigentlich ruhig im Bien, auch wenn bei dem milden Wetter noch Flug festzustellen ist. Leider musste ich feststellen, dass noch immer Varroa vorhanden ist. Also habe ich bereits 2 Mal mit Milchsäure nachbehandelt. Zusätzlich habe ich, nicht mit Honig oder Brut belegte Rähmchen entfernt und ein bisschen eingeengt. Der eingelagerte Honig sollte zur Überwinterung reichen. Bis zum ersten Frost lasse ich das Bien nun ruhen. Im Dezember erfolgt dann die allerletzte Behandlung gegen Varroa für dieses Jahr.

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Jul 2020

Schwarm gefangen und Frühjahrshonig

Ende Mai wurde ich - Homeoffice sei Dank - gegen Mittag auf einen Schwarm in der Nähe meines Grundstücks aufmerksam. Der Schwarm hing an einem Zweig 1,5 Meter über dem Boden. Da ich noch leere Beuten hatte, habe ich eine davon direkt unter den Zweig gestellt, geöffnet und mit einem großen Ruck den Schwarm in die Beute geschüttelt. Ich habe offensichtlich die Königin erwischt, denn nach und nach wanderten die Restbienen zum geöffneten Flugloch hinein. Ein wirklich spannendes Erlebnis. Der erste Schwarm für mich. Den Schwarm habe ich mit 2kg Zuckerwasser gefüttert und ich behandelte ihn 2 Tage später erstmals mit Milchsäure. Seit dem wöchentlich. Der Schwarm hat sich gut entwickelt. Meine anderen Völker hatten ein bisschen Frühjahrshonig. Da ich selbst keine Honigschleuder habe, war es etwas schwierig in Coronazeiten einen Imker zu finden, der mich "mitschleudern" lässt. Glück gehabt. Kurz vor Pfingsten war es soweit. 9 Kg Honig aus 2 Wirtschaftsvölkern + 1 Flugling. Ich habe auch versucht diesen zu Rühren. Leider habe ich als Anfänger wohl noch einiges dabei falsch gemacht. Anfangs war der Honig zwar cremig. Nach 2 Tagen im Glas jedoch wieder flüssig. Naja nächstes Mal geht`s besser. Ich habe wohl zu früh angefangen zu Rühren. Auf dem Bild kann man übrigens unseren Solarbrunnen im Garten sehen. Er wird in diesem Jahr sehr gerne als Bienentränke genutzt.
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Mai 2020

Flugling bilden

Seit März habe ich Honigräume aufgesetzt und Baurahmen eingesetzt. Mitte April habe ich die aus beiden Völkern einen ersten Drohnenbaurahmen entfernt und entsorgt. Seit April kontrolliere ich jede Woche ob in meinen beiden Völkern auf Dadant Schwarmstimmung herrscht. Bereits Ende April hatte ein inzwischen sehr starkes Volk Weiselzellen angesetzt. Beim ersten Check habe ich die Weiselzellen gebrochen. Das zweite Volk war nicht in Schwarmstellung. Eine Woche später, waren dann im ersten Volk in Schwarmstimmung an 3 Rahmen mehrere gut ausgebildete Weiselzellen in fortgeschrittenem Zustand. Es musste also etwas passieren. Nach Einlesen in 4 Fachbüchern und in "Bienen&Natur" habe ich mich entschieden einen Flugling zu bilden und diesen am gleichen Standort zu belassen. Ich habe Boden mit Flugloch des starken Volkes am gewohnten Platz belassen. Rest (Beute mit Volk) habe ich 2 Meter auf eine neue Bodenplatte mit Flugloch versetzt. Auf dem alten Bodenbrett habe ich die neue leere Beute angebracht. Aus dem starken Volk habe ich einen Rahmen mit 3 gut ausgebildeten Weiselzellen mit Bienen entnommen und in die leere Beute verbracht. Als Futter habe ich den bereits gefüllten Honigraum mit aufsitzenden Bienen des starken Volkes aufgesetzt. Spannend war zu beobachten, dass tatsächlich die Flugbienen des starken Volkes alle in ihr altes Flugloch flogen und so den Flugling verstärkten. Inzwischen sind 1,5 Wochen vergangen und das Restvolk hat inzwischen erste Flugbienen ausgebildet. Es sieht so aus, als ob alles gut funktioniert. Um die Jungkönigin nicht zu gefährden, warte ich bewusst bis Ende Mai bevor ich per Durchsicht kläre ob Flugling und Restvolk frische Brut aufweisen. Ich fand das Ganze sehr spannend.
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