Königin im Käfig

Sep 2023

So wird sie transportiert, im Königinnen-Käfig. Nach der Ankunft des Volkes im neuen Haus bleibt die Königin im Käfig, der mit Zucker verklebt und in 2-3 Tagen von den Bienen durchgefressen ist. Sie hat ihren eigenen Duft, an den sich das Volk erst gewöhnen muss. Die Bienen erkennen ihr Volk an diesem Geruch und kehren nach den Ausflügen immer wieder zu ihrem Haus zurück. Auf dem Vidio ist die Königin leicht erkennbar, sie hat einen bunten Punkt am Rücken aufgemalt bekommen. Die Farbe dieses Punktes kennzeichnet das Geburtsjahr. So machen das die Königinnen-Züchter*innen. Aber jetzt will sie raus!

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Jul 2024

37.500 km geflogen

Honigernte! Sie haben uns mit zwei Gläsern beschenkt. Beim Öffnen der Kiste ist das immer eine Freude, wenn Brut zu sehen ist und Honig noch dazu. Links im Bild ist verdeckelte Brut, rechts ist offener Honig. Der wird dann noch mit einer feinen Wachsschicht von unseren Bienen abgedichtet. Und jedesmal, wenn wir die Königin sehen, jauchzen wir. Ihre Hoheit ist auf dem Foto, aber wo nur? Man wird demütig, wenn einem bewusst wird, wie der Honig zustande kommt. Für ein Glas Honig sind unsere Bienen 37.500 km geflogen. Also fast einmal um die Erde. Mit einer Geschwindigkeit von 30 km pro Stunde bei ca. 150 Flügelschlägen pro Sekunde. Dabei haben sie etwa 500.000 Blüten besucht.
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Jun 2024

Ja, sie sind davongeflogen!

Aber wir haben sie erwischt. Die Weiselzellen haben uns informiert. Sie sind tatsächlich geschwärmt! Mit Leitern und Schubkarren, in dem unsere Hüte und die Schwarmkiste bereit lagen, sind wir durchs Dorf zum Lindenbaum, eigentlich ein unattraktiver Ort, wo nebenan die Autos vorbei fahren. Dort haben sie sich hoch oben niedergelassen. Ich gestehe, es ist nicht gleich beim ersten Versuch gelungen, die Königin war noch im Baum. Es war schon Abend und die "gepflückten" Bienen sind wieder zurück zu den anderen. Am nächsten Morgen haben sie uns den Gefallen getan und sind einen Ast weiter runter übersiedelt. Willkommen neues Volk in unserem Garten! Es geht ihnen gut, sie bauen mit unvorstellbarer Geschwindigkeit ihre Waben und mittlerweile haben wir schon Brut gesehen. Das ist deshalb möglich weil ja die alte Königin mit einem Teil des Volkes ausgezogen ist. Und diese Königin ist befruchtet, während die neue, also die zurückgebliebene, erst den Hochzeitsflug überstehen muss. Sie fliegt nur einmal in ihrem Leben, aber dann gleich in 3.000 Meter Höhe, wo sie die Drohnen trifft. Ein ziemlich anstrengendes Rendevouz, das ihr für die nächsten Jahre die Möglichkeit gibt, abertausende Eier in die Wachszellen zu legen.
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