Dezember: Restentmilbung

Dez 2020

Auch im tiefsten Winter ist heutzutage nicht mehr Schluss mit der Imkerei. 3 Wochen nach den ersten Nachtfrösten müssen die Bienen aus ihrer Winterruhe geweckt werden, um nochmals die Varroen zu reduzieren. Selbst gut durchgeführte Behandlungen im Sommer reichen nicht aus, um diese, für die Bienen äußerst anstrengende Prozedur, auszulassen. Es bleibt zu hoffen, dass es in naher Zukunft wirksamere Mittel gegen die Varroamilbe gibt oder (noch besser:) varroatolerante Bienen gezüchtet werden können.

PS: Bei ein paar Grad plus kann es keiner Bienen zugemutet werden, dass der Stock auch nur um eine Sekunde länger offen bleibt um ein Foto der Restentmilbung zu machen.

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Dez 2020

Juli: Honigernte

Das Bienenjahr neigt sich dem Ende zu und die Futtervorräte für den Winter sind aufgestockt. Leider ist dies die einzige Wabe, die so aussieht, wie eine Honigwabe sein soll. Die Regenperiode im Mai/Juni hat leider sehr viele Ressourcen gekostet und die ausgebliebene Waldtracht hat ihr übriges getan. 20 kg bei insgesamt 9 Völkern ist die traurige Ausbeute der Honigsaison 2020. Ohne Fütterung durch dem Imker ist fraglich, wie viele Bienenvölker alleine von den Futterreserven her in Zeiten des Klimawandels den Winter überstehen würden - schließlich haben mehrere Völker gar keinen Honig mehr auf Reserve gehabt.
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Dez 2020

Juli bis September: Fütterung

Zwischen Juli und September müssen die Bienenvölker mit Zuckerwasser gefüttert werden. Entgegen der Meinung vieler Kritiker ist es zumindest im Alpenraum absolut notwendig, die Bienen zu füttern, da der Waldhonig, der den Großteil der Wintervorräte ausmacht, nur schwer verdaubar ist und zu Verdauungskrankheiten führen kann. Außerdem reichen die Vorräte in meiner Region seit ein paar Jahren oftmals nicht aus, um ein Volk mit dem eigenen Honigvorrat über den Winter zu bekommen. Grund dafür sind, wie bereits erwähnt die Trachten. Ohne Wanderung und reiche Trachten wie diverse Obstblüten, Raps, Ahorn, Akazien, Linden, Sonnenblumen und Löwenzahn bleibt nur die Waldtracht, die stark äußerlichen Einflüssen ausgesetzt ist und auch nicht jedes Jahr einsetzt.
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