Der Erste Honig!

Mai 2022

Liebe Bienenpaten,
der Mai stand ganz im Zeichen der Akazienblüte. Die Akazie (eigentlich Robinie) ist in unseren Breiten eine der wichtigsten Trachtpflanzen für die Honigbienen. Sie spendet enorm viel Nektar, wenn dies nicht durch das meist widrige Wetter zu den Eisheiligen (Mitte Mai) unterbunden wird. Aber heuer haben wir mal Glück gehabt und der Wettergott hat es gut mit Bienen und Imkern gemeint. So haben die emsigen BUWOG-Bienen bereits einiges an Nektar eingetragen und eine Zarge (einen Honigraum) angefüllt. Nach dem Nektareintrag haben sie den sehr "feuchten" Nektar durch Trocknen und Hinzufügen spezieller Enzyme zu Honig verarbeitet.
Nachdem die Linde bereits zu Blühen begonnen hat, gilt es nun den Bienen weiteren Raum für den Nektareintrag zu geben und daher habe ich den Völkern einen weiteren Honigraum mit "leeren" Waben aufgesetzt. Sie sind somit startklar für den Lindenhonig!

Josef Bacher
aus Wien
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Jun 2022

Honigernte - Mmmmm Lecker!

Im Juni haben die Bienen sich richtig ins Zeug gelegt und noch jede Menge Lindenhonig aus den Parks und Alleen an der Ringstraße eigetragen und je nach Volksstärke ein bis zwei Zargen angefüllt. Mit dem Ende der Lindenblüte Ende Juni war es dann endlich soweit! Begeisterte BUWOG-Bienenfreunde haben sich auf der Dachterasse eingefunden und bei grandiosem Ausblick über die Dächer der Wiener City wurde dann gemeinsam der erste BUWOG-Honig geerntet und auch gleich verkostet. Das strenge Urteil der Verkoster: Mmmmmm urgut bzw. Mmmmmmmmm ur lecker! Tja, Bienenliebe geht halt auch durch den Magen! Das Ergebnis nach der Schleuderung: 96kg feinster Wiener City-Honig. Die BUWOG-Bienen und der Imker freuen sich ein weiteres Jahr auf diesem wunderbaren Standort verbringen zu können.
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Apr 2022

Rain & Sunshine

Warme Temperaturen, viel Sonnenschein und Regen führen zu einem starken Wachstumsschub der heimischen Natur. Viele Pflanzen beginnen zu blühen, wobei hier die Obstbäume und insbesondere die Kirsche wichtige erste Trachtpflanzen für die Bienen sind. Diese klimatischen Bedingungen sorgen für einen zunehmenden Nektareintrag in den Bienenvölkern, wodurch wiederum die Bienen zu starker Bruttätigkeit angeregt werden. Vor diesem Hintergrund gilt es für mich für genügend Platz für die wachsende Menge an Bienenbrut sowie für den ersten Nektareintrag zu sorgen. Daher setze ich auf den Bienenstock eine Zarge (Kiste) auf in der sich Rähmchen mit leeren Waben und Mittelwänden (Wachsplatten) befinden.
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