Thomas Eisenstädter
Thomas Eisenstädter
aus 1030 Wien, Österreich
imkert seit 2018

Unsere Bienen leisten einen essentiellen Beitrag für unser Ökosystem. Sie zeichnen sich durch enormen Fleiß und Friedfertigkeit aus und schaffen im Kollektiv unglaubliches.

Unterstützt von
Schelhammer privatbank freigestellt
Imker

Hallo! Ich bin Thomas

Ich betreue ein Bienenvolk seit 2018
Über mich

Stell dich doch kurz vor!

Ich habe mich schon lange für die Imkerei interessiert als Freunde von beschlossen haben mit dem Imkern zu beginnen. Das war für mich der entscheidende Impuls um 2018 den Einsteigerkurs zu absolvieren und mir das notwendige Wissen anzueignen um ein eigenes Volks übernehmen zu können.

Wieso imkerst du?

Ich habe mit dem Imkern begonnen weil ich einerseits Spaß daran habe und anderseits so einen kleinen Beitrag leisten kann unsere Flora und Fauna zu erhalten. Zudem lernt man mit jedem Mal etwas dazu und verliert die Angst direkt an einer Beute mit über 20.000 Bienen zu arbeiten.

Schule, Pate oder Selbststudium – wie hast du das Imkern erlernt?

Die Grundausbildung war für mich der Imkereinsteigerkurs in Niederösterreich, mit dem ich die Basis hatte um im Selbststudium von Büchern und gemeinsam mit Freunden den ersten Schritt Richtung imkern gehen zu können.

Interview

Ältere ImkerInnen sollen angeblich ungern ihr Wissen teilen. Was denkst du darüber?

Diese Erfahrung habe ich überhaupt nicht gemacht. Im Gegenteil - sowohl bei der Schulung als auch wie ich einmal bei einem Verein zu Gast war waren alle freundlich, hilfsbereit und haben offen ihr Wissen geteilt wo immer möglich.

Sind Bienen das anstrengendste oder betreuungsintensivste Haustier?

Bienen sind sehr selbstständig. Natürlich ist die Imkerei auch mit viel Arbeit verbunden, diese konzentriert sich aber auf die Sommermonate. Im Winter brauchen die Bienen vor allem Ruhe und es ist die ideale Zeit um Vorbereitungen für das Frühjahr zu treffen.

Meine Aktivitäten

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Feb 2020
Winterruhe – nur im Bienenstock!

Die Wintervorbereitungen sind mit Unterstützung von anderen Imkern abgeschlossen worden. Dazu zählte die Stöcke zu wiegen um zu ermitteln ob die Bienen ausreichend Nahrung für den bevorstehenden Winter haben. Auch eine zusätzliche Varroabehandlung ist erforderlich, da ansonsten die Varroramilbe sich im Stock vermehrt und das Volks schwächt. Ohne eine entsprechende Bekämpfung dieser Milbe ist das Überleben des Bienenvolks zusätzlich zu den Umweltbedingungen gefährdet. In der kalten Jahreszeit, in der nicht direkt am Stock gearbeitet wird, wurden notwendige Arbeiten durchgeführt und bspw. Bienenwachs gewonnen. Nachdem über die Wintermonate das melodische und gleichmäßige Summen vor dem Stock verstummt ist, zeigen die steigenden Temperaturen langsam ihre Wirkung. Schon fliegen wieder die ersten Bienen aus – ein sehr positives Zeichen, da somit das Bienenvolk wohl durch den Winter gekommen ist. Jetzt wird kontrolliert, ob die Bienen ausreichend Futter haben, denn noch gibt es nur wenige Blüten und die Versorgung muss gerade in dieser Zeit sichergestellt sein. Alles in allem sind die Vorzeichen durchwegs positiv und ich möchte mich in diesem letzten Blogeintrag nochmals herzlichst bei meinem Sponsor, dem Bankhaus Schelhammer & Schattera bedanken!

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Nov 2019
Erntezeit!

Der langersehnte erste Honig ist da! In einer großen Schleuder werden die einzelnen Rähmchen, innerhalb derer sich die Waben befinden, behutsam geschleudert, damit der Honig aus den Waben austritt aber gleichzeitig auch die Mittelwände erhalten bleiben. Am Boden der Schleuder aus Edelstahl, die an einen übergroßen Topf erinnert, sammelt sich nach und nach der Honig. Sobald alle Honigwaben fertig geschleudert wurden, ist es soweit: der Verschluss auf der Außenseite der Schleuder kann geöffnet werden und durch den Ausguss rinnt dickflüssig der intensiv duftende Honig in einen Auffangeimer. Dort muss er noch ein paar Tage ruhen und ist nach den letzten Arbeitsschritten bereit gekostet zu werden. Ein großer und sehr schöner Moment. Natürlich heißt es danach alle Utensilien wieder gründlich zu reinigen, damit sie für das nächste Mal bereit sind. Besonders bei der Schleuder eine aufwendige Angelegenheit, da hier natürlich die Wände klebrig vom Honig sind. Sobald die Arbeit erledigt ist gilt es die Wintervorbereitungen zu treffen, einen Einblick darüber gebe ich im kommenden Blogbeitrag.

2
Jul 2019
Die Bienen sind eingezogen, die Blütenpollen werden eingetragen.

Durch die Unterstützung vom Bankhaus Schelhammer & Schattera habe ich jetzt ein neues Bienenvolk, dass frisch in die Beute (= Haus des Bienenvolks) eingezogen sind. Mittlerweile tragen die Bienen fleißig Pollen ein und der Honig in den Stöcken mehrt sich. Die Bienen zeigen sich auch bei den Eingriffen äußerst friedlich und es ist jedes Mal aufs neues beeindruckend, wenn man an einem offenem Stock arbeitet und das Summen von abertausenden Bienen ertönt die auf den einzelnen Zargen sitzen um dort fleißig ihrer Arbeit nachgehen und sich durch die Imkerarbeiten kaum beirren lassen. Nach der Spritzprobe, bei der man testet ob der Honig in den Honigwaben schon reif ist, ist es Zeit den Honig zu entnehmen und zu schleudern – davon mehr in meinem nächsten Blogbeitrag.

Das zubeh%c3%b6r und ich
Mai 2019
Die Vorbereitungen sind abgeschlossen!

Das Imker-Starterpaket ist angekommen und gefüllt mit zahlreichen wichtigen Gegenständen für die Arbeit am Bienenstock: Die Schutzkleidung als unerlässlicher Schutz, ein Stockmeißel, um die Beuten später besser öffnen und die Rähmchen leichter herausheben zu können, ein Paar Arbeitshandschuhe, ein Imkerbesen und ein Smoker, um durch den erzeugten Rauch die Bienen friedlich zu stimmen, sodass man in Ruhe arbeiten kann. Gemeinsam mit der separat angelieferten Beute ist die Grundausstattung somit komplett. Ein großes Dankeschön an meinen Sponsor, das Bankhaus Schelhammer & Schattera – jetzt können die Bienen kommen!

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