Takko Fashion
Takko Fashion engagiert sich für Bienen
Wir tragen das „Unternehmen mit Herz“-Gütesiegel.

Unser Herz schlägt gelb! Da liegt es nur auf der Hand, dass wir uns mit Leidenschaft für den Schutz der Bienen einsetzen. Sie sind besonders wertvoll für unser Ökosystem und unterstützen uns als Modeunternehmen auf natürliche Weise in unserer Wertschöpfungskette. Wir freuen uns, zusammen mit Hektar Nektar zum Wachstum der Bienenpopulation beizutragen!

Unternehmen
Christina Scholz
Public Relations

Hallo! Wir sind Takko Fashion!

Wir unterstützen PROJEKT 2028!

Wer sind wir?

Mit über 1.900 Stores in 17 Ländern und weltweit fast 18.000 Mitarbeitern sind wir einer der größten Fashion Discounter Europas. Wir bieten Casual Fashion für die ganze Familie zu einem überzeugenden Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit lässigen Looks, klassischen Basics und stylischen Trends schaffen wir für unsere Kunden besondere Wohlfühlmomente. Dafür sorgen wir mit unseren vielfältigen Kollektionen aus starken Eigenmarken und topaktuellen, modischen Akzenten. Für unsere Kunden sind wir immer und überall erreichbar, ob in unseren Filialen, im Onlineshop oder in den sozialen Medien.

Warum sind uns Bienen wichtig?

Das Projekt 2028 finden wir beezaubernd. Deshalb unterstützen wir mit Freude je einen Imker in fast jedem deutschen Bundesland. So können wir 800.000 Bienen einen geeigneten Lebensraum schenken. Warum wir das machen? Wir haben den Bienen viel zu verdanken! Zuerst einmal sorgen sie für unsere Gesundheit, indem sie die Vielfalt leckerer Lebensmittel sichern. Aber auch an der Bestäubung von Baumwollpflanzen sind Bienen beteiligt. Wir sind also auch als Fashion Unternehmen auf die Unterstützung der Bienen angewiesen. Sie sind unsere kleinen fleißigen Helfer, Kollegen quasi. Für den Schutz der Bienen Verantwortung zu übernehmen liegt uns daher besonders am Herzen.

Neuigkeiten unserer fleißigen PROJEKT 2028-ImkerInnen

Mai 2021
Kontrolle und Schwarmvermeidung

Auch wenn es noch immer eher kalt und verregnet bei uns im Norden ist, so muss dennoch weiterhin wöchentlich eine Kontrolle stattfinden. Hierbei schaue ich auf die Entwicklung des Volkes an, achte darauf ob die Konigin stiftet (Eier legt^^) und wie der Futtervorrat aussieht um ggf. eingreifen zu können. Das wichtigste ist aber die Kontrolle auf Weiselzellen. Zur Erklärung, stellt euch vor, ihr würdet mit eurer Familie in einer 1 Zimmer Wohnung wohnen, irgendwann muss einfach jemand ausziehen. Bei den Honigbienen ist es so, dass nicht der Nachwuchs, sondern die Königin sich etwas neues sucht, nachdem sie in speziellen Zellen, sog. Weiselzellen, eine Prinzessin heranziehen lässt. Sobald diese verdeckelt sind, zieht die Königin dann mit der Hälfte der Bienen aus um in einer neuen Bleibe sich einzuquatieren. Von der Biologie her ist es ja nicht schlecht, aber es gibt zwei Nachteile, nämlich einmal durch die Verringerung der Bienenmasse einen schlechteren Honigertrag (verkraftbar) aber auch durch die Varroamilbenproblematik und je nachdem wo die Bienen sich einnisten die fehlende Behandlung das langsame Sterben des Volkes. Von weiteren Problemen wie AFB, verlust einer ggf. guten Königin, gestörte Nachbarn, Bergungsversuchen (gibt schöne Videos dazu im Internet) wollen wir garnicht erst sprechen. Daher wird bei der wöchentlichen Kontrolle auf die Weiselzellen bzw. Spielnäpfchen (pot. Vorstufen) geachtet und diese entfernt. Dies verhindert gezielt das unkontrollierte Schwärmen. Wenn man ein gutes Volk hat, kann man solch eine Wabe mit einer Weiselzelle auch verwenden um einen Ableger zu gründen, je nach Lehrmeinung sind diese Königinnen vitaler als welche die auf andere Methode nachgeschaffen wurden, aber je nachdem wie stark der Schwarmtrieb der Mutter war, wird dieser sehr wahrscheinlich mitvererbt. Ich habe beispielsweise in meinem Buckfastvolk 1 bestiftete Weiselzelle gefunden, bei dem Schwarm den mir letztes Jahr der Vorsitzende unseres Imkervereins überlassen hatte, über 20 Stück.....

Stefan Zabel
aus Geesthacht
Mai 2021
Bienen ohne Ende und von Honig keine Spur

Die bisher wenigen richtigen Flugtage haben in unserer Region gerade so viel an Nektar eingebracht, dass sich die Bienen selbst versorgen können. Der wenige Vorrat animiert die Baubienen auch nicht wirklich, sich im Honigraum breit zu machen. Die Sammlerinnen hängen auch gelangweilt innen vorm Flugloch. Madame Königin ist aber nun in Höchstform und täglich schlüpfen massig neue Bienen. Da ist es nicht verwunderlich, dass einige Völker die Reisekataloge studieren und andere bei den heutigen 20°C bereits aufgebrochen sind. Irgendwie hatte ich heute das Gespür und bin mal lieber einen Tag eher zu den Mädels gefahren. Tatsächlich kreiste die Bienenwolke schon überm Rapsfeld. Zu dumm, dass kein Baum in der Nähe war, an dem sie sich sammeln konnte. Glück für mich, die Damen kamen zum Ausgangspunkt zurück, da Queen Mum vor meinen Füßen in der Wiese hüpfte. Mit einem Abfangclip habe ich Seniorita gefangen und in der Schwarmfangkiste befestigt, nun ist der Rest des Schwarms dem Königinduft nachgekrochen. Klappe zu und mitnehmen. Bei der Durchsicht der abgeschwärmten Kiste fiel mir eine neue Königinnenzelle auf, die Kurz vor dem Schlupf steht. Okay, diese Wabe nehme ich ebenfalls mit um daraus ein neues Bienenvolk zu bilden. Nun... Wohin damit? Okay, die kann schon mal schnell mit in die Schwarmfangkiste rein. Eine halbe Stunde später war ich am Heimatbienenstand. Schwarm in eine neue Kiste und die Wabe mit der neuen Königin.... Verdammt! Tatsächlich während der Fahrt geschlüpft 🙄 Nun hoffe ich, dass sie sich noch auf der einzelnen Wabe befindet und demnächst zum Hochzeitsflug aufbricht. Die Benachrichtigung über den nahenden Versand der Takko-Bienen habe ich bereits erhalten. Ein genauer Termin ist aber noch nicht bekannt. Vielen Dank Takko-Fashion, für euren Einsatz. Ich denke, dass bis zum nächsten Monatsbericht die Bienen da sind und wir endlich die Takko-Fashion Bienenbeute besiedeln können.

Thomas Rieck
aus Reichenschwand, BY
Thomas Rieck
aus Reichenschwand, BY
Apr 2021
Die erste Wanderung für dieses Jahr

Am Montag war es endlich soweit: Wir haben die 14 stärksten unserer Bienenvölker verladen und in eine regionale Kirschplantage umgezogen. Eine solche Wanderung in etwa Vergleichbar mit einer Urlaubsfahrt für eine Großfamilie: Es muss an echt viele Schritte gedacht werden. Am Nachmittag des "Wanderabends" haben wir unser Auto mit allen notwendigen Utensilien beladen: Zusätzliche Spanngurte, der Wanderlift, Eimer mit Schwimmhilfen und Kanister mit Wasser, Schaumstoffstreifen, Taschenlampe und vieles mehr. Und nicht zu vergessen der Anhänger, um die Bienenvölker aufzuladen. Am Abend fuhren wir dann zum Bienenstand. Grundsätzlich führen wir Wanderungen mit Bienenvölkern nur Abends/ Nachts durch, denn dann sind zum einen alle Tiere in den Bienenvölkern, zum anderen sind dann die Temperaturen für die Tiere angenehm. Wir haben vor Ort alle Beuten mit Spanngurten verzurrt, mit unserem Wanderlift aufgeladen und auf dem Hänger sicher verzurrt. Anschließend haben wir die Bienenbeuten in die nahegelegene Kirschplantage gebracht und dort wieder vorsichtig abgeladen. Wenn alle Bienenstöcke sicher stehen, werden die zusätzlichen Spanngurte entfernt und die Fluglöcher geöffnet. Am Tag darauf haben wir dann die Bienen besucht: Nach jeder noch so anstrengenden Wanderung und der hiermit verbundenen kurzen Nacht ist es ein wundervolles Bild, die Bienen in dem Blütenmeer versinken zu sehen. Dieser Anblick lässt jede Stunde fehlenden Schlaf vergessen. In den folgenden 3-4 Wochen werden die Bienen in der Plantage verweilen.

Melanie Voigt
aus Butzbach
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