Andrea Krone

Andrea Krone, 49 aus 50733 Köln, Deutschland
imkert seit 2018

In 2,3 Sätzen: Was fasziniert dich an der Biene?

Der Zusammenhalt und das Wissen als Volk. Es begeistert mich immer wieder, zu sehen, wass eine Gemeinschaft kann und schafft, wo doch jeder Einzelne kaum etwas bewirken kann. Dazu kommt die Faszination, dass jeder weiss, was er zu tun hat - und das bei so wenig Gehirn :-).

Über mich

Stell dich doch kurz vor!

Ich bin fast 50, Mutter zweier Teenager, Teilzeitangestellte. Komme ursprünglich von der Küste, lebe seit fast 22 Jahren im schönsten Teil Kölns (das Heimweh nach Sturm und weiter Sicht wird mich aber wohl nie verlassen). So ein bischen bio-öko angehaucht bin ich schon immer, dass ich da selber mehr machen kann als Fahrradfahren und Mehrwegkaufen habe ich erst in den letzten Jahren begriffen.

Wieso imkerst du?

Ich mag das Leben. Und ich mag Lebewesen. Nachdem der Sandkasten und das Planschbecken aus unserem Garten verschwunden waren, fand ich ich, es fehlte was in ihm. Pflanzen und Sitzecke sind gut und schön, aber mir irgendwie zu statisch. Nachdem ich zwei Jahre mit Bienen und der Stadtimkerei geliebäugelt habe, habe ich einen Kurs gemacht und den Reihenhausgarten zur Bienenwelt umgewidmet. (Die Sitzecke im Garten gibt es natürlich immernoch - und sie macht jetzt viel mehr Spaß!)

Schule, Pate oder Selbststudium – wie hast du das Imkern erlernt?

Es traf sich gut, dass der örtliche Imkerverein einen Kurs in Zusammenhang mit meinem Arbeitgeber angeboten hat. So habe ich neue Kollegen kennengelernt und viel gelernt. Zusätzlich lese ich gern alle Art von Büchern, die mir in die Finger kommen.

Welche ist die größte Herausforderung für ImkerInnen?

Zu erkennen, was die Tiere gerade brauchen. Jeder Stock ist anders, jedes Jahr ist anders.

Wie hat sich deine Sicht auf die Natur geändert seit du ImkerIn bist?

Ich betrachte die Zusammenhänge mehr und achte mehr auf das Tierwohl des einzelnen Tieres

Kannst bzw. möchtest du von der Imkerei leben?

Nein, ich kann es nicht, und möchte es nicht, weil ich die Bienen dann ganz anders "bearbeiten" müsste als jetzt. So sehe ich, dass es den Bienen gut geht und freue mich, wenn das ein oder andere Glas Honig für mich dabei abfällt, die BIenen ertragsorientiert arbeiten zu lassen habe ich keine Lust.

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