Tanja S.
Tanja S.
aus 88529 Zwiefalten, Deutschland
imkert seit 2015

Der Duft beim Öffnen der Zarge und des Wachses. Die optimale Zusammenarbeiten im Stock , die vielfarbigen Pollen, die herrlich leckeren verschiedenen Honig . Die Honigbiene als auch die vielen Wildbienen sind toll im Garten zu beobachten .

Imkerin

Hallo! Ich bin Tanja

Ich betreue ein Bienenvolk seit 2015
Über mich

Stell dich doch kurz vor!

Mein Name ist Tanja und wohne in Zwiefalten , am Rande der Schwäbischen Alb.

Wieso imkerst du?

Ich mag es, in der Natur zu sein . Das Aufblühen im Frühling, die Pracht im Sommer und das Ernten des eingebrachten Honigs. Das Bestäuben der Blüten und die Vielfältigkeit der Bienen ist bemerkenswert.

Schule, Pate oder Selbststudium – wie hast du das Imkern erlernt?

Im Imkerverein, über einen Zeitraum eines Jahres. Zusätzlich monatliche Versammlungen des Vereins.

Interview

Welche ist die größte Herausforderung für ImkerInnen?

Das Gewicht der vollen Zargen.

Was lernen ImkerInnen genau?

Das Leben der Bienen und was sie brauchen . Das Einsetzen der Gerätschaften und die zeitlich notwendigen Schritte des Bienenjahres

Wie hat sich deine Sicht auf die Natur geändert seit du ImkerIn bist?

Die blühende Vielfalt in den Gärten wird weniger. Die Begeisterung für das Imkern steigt weiter auch bei jungen Familien und an Schulen.

Wie nutzt du Vereine und wie ist der Zusammenhalt?

Ich hole mir aktuelle Infos und News. Der Zusammenhalt ist gut.

Was kostet der Start in die Imkerei und was der laufende Betrieb?

Ca. 300,-€ für eine Grundausstattung , der laufende Betrieb , je nachdem ob Honig verkauft wird, eigener Wachskreislauf vorhanden ist und inwieweit man sich vergrößert.

Kannst bzw. möchtest du von der Imkerei leben?

Momentan noch nicht, ich könnte es mir jedoch sehr gut vorstellen.

Es gibt die Sorge, dass die Honigbienen Wildbienen vertreiben. Wie siehst du das?

Das kann ich mir nicht vorstellen. Die Wildbienen leben anders.

Ältere ImkerInnen sollen angeblich ungern ihr Wissen teilen. Was denkst du darüber?

Das kann ich leider bestätigen .

Sind Bienen das anstrengendste oder betreuungsintensivste Haustier?

Oh nein , aller Anfang ist schwer. Bei den Bienen kann man sich seine Zeit gut einteilen.

Die Anzahl der ImkerInnen steigt. Die Anzahl der Bienenvölker nicht. Was ist deiner Meinung nach der Grund?

Die Imker möchten nicht ihre gesamte Freizeit investieren und geeignete Stellplätze zu bekommen ist auch nicht einfach.

Was unterscheidet die neue Imkergeneration von der alten?

Darüber kann ich leider keine Angaben machen

Wie viel sollte ein Kilo Honig deiner Meinung nach kosten?

Ohne schlechtes Gewissen 20-30 €

Gibt es ein Bienensterben oder nicht? Begründe bitte deine Meinung.

Ich befürchte ja, Pestizide, falsches Behandeln, Unwissenheit der Imker, Vernachlässigen der Bienen

Ist der/die ImkerIn der größte Feind der Bienen?

Ich würde eher die Pestizide an erster Stelle nennen.

Frage 3 ImkerInnen, bekomme 4 Antworten. Wieso ist das so in der Imkerei?

Alle wollen ihr Halbwissen an erster Stelle sehen. Altes Wissen mit neuen Erkenntnissen.

Wie sieht sinnvoller Bienenschutz aus?

Blühende Landschaften, verteilt über das Jahr, Platz und Akzeptanz der Bevölkerung, Verbot von Glyphosat und anderen Petiziden, kein Ausbeuten der Bienen

Was empfiehlst du ImkerInnen, die neu beginnen?

Sich Zeit nehmen, die Lust behalten, mit in die Familie / Partnerschaft miteinbeziehen, Auswahl des Vereins checken

Was denkst du über Hektar Nektar?

Das es bestimmt eine sehr interessante Plattform für Imkerinnen sein kann 😉

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