Alexander B.
Alexander B.
aus 93152 Nittendorf, Deutschland
imkert seit 2018

Die Leistung der Bienen welche sie im Laufe ihres Lebens für die Natur und den Menschen vollbringen. Die Gemeinschaft in der die Bienen Leben. Jede Biene weiß was zu tun ist und hat ihren Platz mit der jeweiligen Aufgabe in ihrem Leben.

Imker

Hallo! Ich bin Alexander

Ich betreue ein Bienenvolk seit 2018
Über mich

Stell dich doch kurz vor!

Ich heiße Alexander Bauer, bin 48 Jahre alt. Die Natur hat mich schon als Kind fasziniert. Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder. Zur Imkerei bin ich 2017 gekommen und war sofort fasziniert. Seit 2018 habe ich eigene Völker.

Wieso imkerst du?

Meine Bienenvölker stehen im Landkreis Regensburg

Schule, Pate oder Selbststudium – wie hast du das Imkern erlernt?

Ich habe einen Imkerpaten, habe einen Grundkurs absolviert und habe verschiedene Fortbildungsveranstaltungen besucht. Bücher sind natürlich auch immer wichtig!

Interview

Welche ist die größte Herausforderung für ImkerInnen?

Die Bienenvölker gesund zu erhalten

Was lernen ImkerInnen genau?

Den Umgang und die Pflege der Bienen und die Achtung vor der Leistung der Bienen.

Wie hat sich deine Sicht auf die Natur geändert seit du ImkerIn bist?

Ich bin umsichtiger geworden. Ich gestalte den Garten bienengerecht um und versuche nachhaltiger zu leben.

Wie nutzt du Vereine und wie ist der Zusammenhalt?

Für Schulungen / Vorträge und Diskussionen über verschiedene Betriebsweisen und natürlich für die Einholung von Ratschlägen.

Was kostet der Start in die Imkerei und was der laufende Betrieb?

Ca. 200€ der Start mit einem Bienenvolk zuzüglich der Grundausrüstung (Smoker, Stockmeisel, Handschuhe und Schleier) was nochmal ca.100 € ausmacht. Hinzu kommen dann Honigeimer, Gläser etc. Am Anfang stehen schon mal so ca. 400€ im Raum.

Kannst bzw. möchtest du von der Imkerei leben?

Ein klares Nein. Es ist ein spannendes Hobby und soll es auch bleiben.

Es gibt die Sorge, dass die Honigbienen Wildbienen vertreiben. Wie siehst du das?

Ich glaube nicht dass die Honigbiene die Wildbienen vertreibt. Ich glaube eher, dass die Brutmöglichkeiten für Wildbienen schrumpfen und weniger werden. Aus diesem Grund sollten Insektenhotels wo es möglich ist angebracht werden. Grünstreifen und Sandflächen erhalten bleiben.

Ältere ImkerInnen sollen angeblich ungern ihr Wissen teilen. Was denkst du darüber?

Diese Erfahrungen habe ich nicht gemacht. Im Gegenteil, wenn es um Bienen und die Imkerei geht, tauen alle recht schnell auf.

Sind Bienen das anstrengendste oder betreuungsintensivste Haustier?

Weder noch, ich glaube es kommt auf die Völkeranzahl an. Der Berufsimker hat natürlich mehr Arbeit als der Hobbyimker....

Die Anzahl der ImkerInnen steigt. Die Anzahl der Bienenvölker nicht. Was ist deiner Meinung nach der Grund?

Die Masse der Menschen die zur Imkerei finden möchten ein naturnahes Hobby. Es gibt einige die es nur wegen der Bienen machen und nicht für den Honig. Die Berufswelt hat sich geändert, es fehlt vielen die Zeit neben der Familie und dem Beruf eine Menge Bienenvölker zu betreuen.

Was unterscheidet die neue Imkergeneration von der alten?

Die neue Generation hinterfrägt die "althergebrachte " Imkerei und bildet sich eigene Meinungen über das was für den Bien das Beste sein könnte.

Wie viel sollte ein Kilo Honig deiner Meinung nach kosten?

Ich bin der Meinung dass gute, regionale Produkte ihren Preis haben sollten. Was jeder einzelne Imker für ein Glas Honig verlangt sollte Sache des Imkers sein und auch bleiben. Für Dumpingpreise ist das Produkt Honig jedoch zu kostbar.

Gibt es ein Bienensterben oder nicht? Begründe bitte deine Meinung.

Ich kann das nicht beurteilen ob es ein Bienensterben gibt. Was ich festgestellt habe ist, dass die allgemeine Zahl der Insekten zurückgeht, was für alle Arten schlimme Folgen hat.

Ist der/die ImkerIn der größte Feind der Bienen?

Ich glaube jeder gibt sein Bestes um seine Völker gesund zu erhalten.

Frage 3 ImkerInnen, bekomme 4 Antworten. Wieso ist das so in der Imkerei?

Das gleiche gilt für die Kindererziehung. Drei Elternpaare acht Meinungen....

Wie sieht sinnvoller Bienenschutz aus?

Weniger Wald- und Flurbereinigungen, mehr Blühstreifen und weniger Insektenvernichtungsmittel.

Was empfiehlst du ImkerInnen, die neu beginnen?

Nicht ohne Ansprechpartner oder Pate und lesen, lesen, lesen....und hinterfragen.

Was denkst du über Hektar Nektar?

Ich finde es gut dass sich hier eine Plattform, ein Marktplatz gebildet hat. Weiterhin wünsche ich dem Projekt 2028 guten Erfolg.

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