Philipp Stadlmayr

Philipp Stadlmayr, 26 aus 4690 Schwanenstadt, Österreich
imkert seit 2017

In 2,3 Sätzen: Was fasziniert dich an der Biene?

Die Biene ist in vielerlei Hinsicht ein faszinierendes Lebewesen. Ihre Arbeitsteilung ist im Tierreich einzigartig, im Bienenstaat gibt es keine Egoisten oder Einzelkämpfer wie bei uns Menschen, das Volk muss zusammenhalten, um zu überleben. Die Biene leistet mit ihrer Bestäubung einen überaus wichtigen Beitrag zum Ökosystem und sichert somit unsere Lebensgrundlage.

Über mich

Stell dich doch kurz vor!

Ich heiße Philipp Stadlmayr, bin 26 Jahre alt und gelernter Landmaschinentechniker. Meine Familie betreibt einen der größten landwirtschaftlichen Betriebe in Schwanenstadt, sodass ich bereits von Kindesbeinen an das Spannungsfeld zwischen wirtschaftlicher Nutzung und Erhalt der Natur kenne. Als Mitglied der Rüstorfer Feuerwehr und Landjugend leiste ich seit Jahren ehrenamtliche Tätigkeiten. In meiner Freizeit bin ich sportlich aktiv, als mein großes Ziel habe ich mir dabei die Absolvierung eines Triathlons gesteckt. Am glücklichsten fühle ich mich in den Bergen, fernab von Medien und Alltagsstress.

Wieso imkerst du?

Meine Intention für das Imkern hat keinen wirtschaftlichen Hintergrund, ich sehe darin eine großartige Möglichkeit, der Natur etwas zurückzugeben. Mir wird jeden Tag mehrmals bewusst, welchen Schaden wir in unserer Umwelt anrichten, sei es der Müll am Straßenrand, die Abgase unserer Autos oder die Versiegelung von Flächen. Unsere Lebensweise hat massive Auswirkungen auf die heimische Flora und Fauna - dass bereits 80% der Insekten in Österreich verschwunden sind, ist nur ein erschreckendes Beispiel. Mit meiner Tätigkeit als Imker kann ich einen entsprechend wertvollen Beitrag für den Umwelt- und Naturschutz leisten. Durch die Zusammenarbeit mit meiner Lebenspartnerin, die als Biologielehrerin am Gymnasium unterrichtet, agiere ich auch als Wissensvermittler. Indem die Schüler/innen beispielsweise Bienen in verschiedenen Stadien mikroskopieren, entwickeln sie positive Emotionen und Interesse für diese Insekten. Dies erachte ich als überaus wichtig, da diese Generation die Zukunft von morgen bestimmen wird.

Schule, Pate oder Selbststudium – wie hast du das Imkern erlernt?

Den Meilenstein für meine Tätigkeit als Imker hat mein Onkel gelegt. Ich habe mich immer schon für seine Arbeit mit den Bienen interessiert und mitgeholfen, bis er mir im September 2017 meinen eigenen Bienenstock gegeben hat. Seitdem steht er mir jederzeit mit Rat und Tat zur Seite und von seiner jahrelangen Erfahrung kann ich stets profitieren. Überdies habe ich mich mit entsprechender Fachliteratur beschäftigt und mich in verschiedenen Seminaren des Österreichischen Imkereizentrums weitergebildet. Als Jungimker habe ich noch viel zu erlernen, aber ich freue mich jeden Tag aufs Neue auf die verschiedenen Herausforderungen, die die Arbeit mit diesen faszienierenden Lebewesen bereitstellt.

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