Markus Mellmann
Markus Mellmann
aus 2700 Wiener Neustadt, Österreich
imkert seit 2019

Mich fasziniert die soziale Struktur eines Bienenvolks. Besonders spannend finde ich auch die Abhängigkeit des Menschen von der Biene, derer sich der Mensch scheinbar noch nicht 100 prozentig bewußt ist.

Imker

Hallo! Ich bin Markus

Ich betreue ein Bienenvolk seit 2019
Über mich

Stell dich doch kurz vor!

Ich arbeite im Marketing einer IT Firma, die ich im Jahr 2015 mit Freunden gegründet habe. Nachdem ich den Großteil der letzten Jahre mit viel Leidenschaft vor dem Computer verbracht habe, verspüre ich nun das Bedürfnis danach, mehr Natur in mein Leben zu bringen. Dies war ein essentieller Beweggrund um mit dem Imkern zu beginnen. Vor Kurzem habe ich meine Ausbildung zum diplomierten Kräuterpädagogen abgeschlossen. Außerdem habe ich Liebe für die Musik, auch wenn ich nur noch selten hinter dem Mikrofon zu finden bin.

Wieso imkerst du?

Das Leben ist ein Nehmen und Geben. Meine Zeit in der Natur zu verbringen gibt mir sehr viel. Deshalb möchte ich der Natur etwas zurückgeben. Die Biene hilft mir dabei der Natur zu helfen mir zu helfen. Aus dieser Perspektive ist mein Beweggrund nicht unbedingt altruistischem Ursprungs.. dennoch führt er zu etwas Gutem :)

Schule, Pate oder Selbststudium – wie hast du das Imkern erlernt?

Ich habe das Glück einen Menschen getroffen zu haben, der seit 85 (!!) Jahren mit Bienen arbeitet. Er ist mit viel Leidenschaft und Liebe für diese wunderbaren Geschöpfe am Werk und ich bin sehr dankbar dieses kostbare Handwerk von so jemandem zu erlernen.

Interview

Es gibt die Sorge, dass die Honigbienen Wildbienen vertreiben. Wie siehst du das?

Meiner Einschätzung nach ist dies bei uns (in Österreich) nicht der Fall. Bei unserem Bienenstandort habe ich gerne auch Wildbienen beobachtet und konnte bis Dato keine Auseinandersetzungen zwischen ihnen und unseren Honigbienen feststellen. Dennoch halte ich es nicht für ausgeschlossen, dass eine zu hohe Dichte an domestizierten Honigbienen in einem kleinen Einzugsgebiet (bezogen auf das Trachtpotenzial) manche Wildbienenarten verdrängen kann. Dabei bleibt jedoch zu erwähnen, dass der Imker auch im Sinne seiner eigenen Bienen dafür verantwortlich ist, im Einzugsgebiet seines Standorts abzuwägen, wieviele Bienenvölker von der verfügbaren Tracht leben können.

Ältere ImkerInnen sollen angeblich ungern ihr Wissen teilen. Was denkst du darüber?

Ich arbeite mit einem Imker-Mentor zusammen, der mittlerweile 92 Jahre alt ist und große Freude daran hat sein Wissen mit meiner Freundin und mir zu teilen.

Ist der/die ImkerIn der größte Feind der Bienen?

Nein.

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