F.W. Langguth Erben
F.W. Langguth Erben engagiert sich für Bienen
Wir tragen das „Unternehmen mit Herz“-Gütesiegel.

Wir setzen uns mit der Marke "The Flower Pot" bereits stark für den Artenschutz ein. Mit unserer Innovation des ersten Weinetiketts, aus dem Blumen wachsen, haben wir den Anfang gemacht. Nun haben wir mit Hektar Nektar und dem Projekt 2028 den perfekten Partner gefunden, um unsere Vision weiterzuführen! Wir freuen uns, Teil der Initiative zu sein!

Unternehmen
Janina Birlenbach
Junior Projektmanagerin

Hallo! Wir sind F.W. Langguth Erben!

Wir unterstützen PROJEKT 2028!

Wer sind wir?

Das Unternehmen F.W. Langguth Erben blickt auf eine lange Unternehmensgeschichte zurück. Seit 1789 besteht das Familienunternehmen und wird seit dem Jahr 2015 in der 7. Generation geführt. In den letzten Jahren konzentriert sich das Unternehmen stark auf Innovationen und aktuelle Themen, wobei der Artenschutz natürlich nicht zu kurz kommen darf.

Warum sind uns Bienen wichtig?

Mit der Initiative von Hektar Nektar möchten wir Bienen das Leben schenken! Warum? Weil wir denken, dass die Natur ein schützenswertes Gut ist, das in den letzten Jahren unter verschiedenen Umwelteinflüssen gelitten hat. Wir möchten dabei unterstützen das Gleichgewicht wiederherzustellen. Den Anfang haben wir bereits mit der Marke "The Flower Pot" gemacht, aus dessen Weinetikett Blumen wachsen!

Neuigkeiten unserer fleißigen PROJEKT 2028-ImkerInnen

Jun 2021
Die Beute ist da - Vielen Dank an F.W. Langguth Erben

Das Abenteuer Projekt 2028 kann beginnen - die ersehnte Lieferung mit der Beute ist eingetroffen.
Im Set befinden sich neben der Beute im Wunschformat (in diesem Fall Dadant U.S.) auch ein Honigraum, ein Deckel mit isolierender Holzfaserplatte, ein Stülpdeckel aus Blech und dem entsprechenden Boden mit Varroaschieber auch die notwendigen Rähmchen.

Unser Bienen-Abenteuer hat im Jahr 2020 - ziemlich genau zeitgleich mit Beginn der Corona-Pandemie - begonnen. Eine der ersten Fragen die wir uns als Jung-Imker stellen mussten: Welches Beutenformat und welche Betriebsweise soll es denn werden?
Da diese entscheidende Frage ganz am Anfang beantwortet werden muss - möchte ich all diejenigen, die mich gemeinsam mit dem "THE FLOWER POT®-Team der F.W. Langguth Erben" auf der „Projekt 2028-Reise“ begleiten, in unsere Gedanken und in die Hintergründe der Beutenwahl mitnehmen.

Erstmal eins vorweg: den Bienen ist es ziemlich egal, worin sie leben. In den vergangenen Jahrmillionen haben sie immer wieder ihre hervorragende Anpassungsfähigkeit gezeigt – da ist die Beutenwahl ziemlich vernachlässigbar. Dennoch gibt’s in der Magazin-Imkerwelt zwei große geteilte Lager: die Verfechter des angepassten, einzargigen Brutraums – sowie die Verfechter des geteilten Brutraums.

Die Dadant Beute ist eine Großwabenbeute mit einer Brutraumzarge, sie ermöglicht es dem Bienenvolk sehr naturnah ihr gesamtes Brutnest in einer Zarge ohne Unterbrechungen auszubreiten und auch mit dieser einzelnen Zarge entsprechend zu überwintern. Diese sehr naturnahe Bienenhaltung wird nicht ohne Grund von den großen Bio-Verbänden vorgeschrieben – und da uns die Nachhaltigkeit, das Tierwohl & die Erzeugung qualitativ sehr hochwertiger Bienenprodukte sehr am Herzen liegt, folgen wir freiwillig ebenfalls diesen Vorgaben.

Im Wesentlichen unterscheidet sich die Großwaben-Betriebsweise in folgenden Bereichen:
- Naturnahe Bienenhaltung dank großen Rähmchen im Brutraum, ermöglicht die Bildung kompakter, höchst effizienter Brutnester wie sie in der Natur gebaut werden würden
- Die Eingrenzung mit Thermoschieden im Sommer (angepasster Brutraum) bildet die natürliche Enge der Baumhöhle nach. Die Bienen müssen weniger Energie in die Temperierung stecken – dadurch entstehen größere, gesündere Völker sowie ein höherer Honigertrag
- Ein eigenes, kleineres Rähmchenmaß für den Honigraum… das ist gut für den Rücken des Imkers (eine volle Honig-Zarge wiegt über 20Kg) und die unterschiedlichen Rähmchenmaße stellen sicher das keine Brutraum-Waben in den Honigraum gelangen. Das Wachs bleibt unbebrütet und ermöglicht somit beim Schleudern die Ernte von sehr hochwertigem, reinem Bienenhonig
- Effizientere Durchsichten im Sommer: Dank dem Angepassten Brutraum befinden sich im Sommer „nur“ 6-7 Brutraumwaben in der unteren Zarge. Somit sind Schwarmkontrolle und die Durchsicht zur frühzeitigen Erkennung von Krankheiten äußerst schnell erledigt… Weniger Arbeit für den Imker – und weniger Stress für die Bienen.

Zusammenfassend:
Für uns bedeutet Dadant: Naturnahe & ökologische Bienenhaltung, Zeitersparnis durch den angepassten Brutraum, Arbeitsschutz auf Grund „leichter“ Honigräume mit „nur“ 20Kg, und qualitativ sehr hochwertigem Honig aus unbebrüteten Waben.
Ich denke mit unserer Beutenwahl sowie unserer Betriebsweise passen wir perfekt zu unserem Sponsor – denn „THE FLOWER POT®“ steht für Umwelt und Nachhaltigkeit. Zertifizierter und ökologischer Weinbau, eine gewichtsreduzierte Leichtglasflasche, sowie die Verwendung von Samenetiketten aus welchen nach dem Genuss des Weins Blumen für Bienen und andere Insekten sprießen.

Wie geht es nun weiter?
Die Beute wird jetzt für die Ankunft des Bienenvolks vorbereitet und teilweise etwas modifiziert. Eine spezielle Lasur sieht nicht nur gut aus - sie macht auch die dem Wetter ausgesetzte Holzfläche nachhaltig widerstandsfähiger… und ist somit eine Investition in Optik und Nachhaltigkeit.
Der Deckel bekommt eine zusätzliche Isolation (dazu später mehr), die Rähmchen werden mit Mittelwänden aus reinem Bienenwachs bestückt die vom Bienenvolk dann ausgebaut werden und der Bienenstand wird vorbereitet…

Doch all das & noch viel mehr in den nächsten Beiträgen.

Bis dahin viele Grüße aus dem Westerwald,
Euer Markus

Markus Kromberg
aus Moschheim

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