Markus B.
Markus B.
aus 53797 Lohmar, Deutschland
imkert seit 2020

An Bienen fasziniert mich einfach alles, aber besonders, die Fähigkeiten dieser kleinen Wesen. Jede "weiß", was sie zu tun hat, jede hat eine Aufgabe, aber letztlich funktioniert es nur, weil alle mitwirken. Eine für alle, alle für eine!

Imker

Hallo! Ich bin Markus

Ich betreue ein Bienenvolk seit 2020
Über mich

Stell dich doch kurz vor!

Ich bin ein Rheinländer mit Herz für den Norden. Ein Familienmensch mit den verschiedensten Interessen. Was ich mir in den Kopf setze, erreiche ich auch. So bin ich von sportlicher Null in nur wenigen Jahren zu sieben Halbmarathons gekommen. Ich fotografiere gern und backe. Das alles ist Ausgleich zu einem Bürojob. Schreiben und fotografieren liegen mir und so versuche ich, über einen kleinen Blog auf Instagram Interessierte über Bienen zu informieren.

Wieso imkerst du?

Ich habe immer schon gerne Honig gegessen. Schon meine Kindheitserinnerungen sind mit Honig verbunden. Meine Oma hatte immer ein Glas Honig im Anbruch und wenn wir bei ihr spielen durften, gab es immer einen Löffel voll. Im Urlaub - natürlich im Norden - haben wir mit unseren Kindern mehrere Vorträge eines Imkers besucht. Ich war fasziniert davon, wie er mit seinen Bienen umgegangen ist. Und je mehr ich mich in der Theorie damit beschäftigte, desto mehr ist der Honig in den Hintergrund gerückt. Ich finde es spannend, wie die kleinen Wesen leben. Inzwischen ist mein Garten ein Wildblumenparadies geworden und ich freue mich über jede Biene, die Nektar oder Pollen sammelt.

Schule, Pate oder Selbststudium – wie hast du das Imkern erlernt?

Das Imkern habe ich in einem Imkerverein gelernt, dessen Mitglied ich jetzt auch bin. Man hat schließlich eine Verantwortung für Lebewesen. Daneben lese ich Bücher zum Thema und informiere mich im Internet. Über meine Instagram-Seite versuche ich auch andere zu informieren. Schreiben gehört zu meinem Beruf.

Interview

Welche ist die größte Herausforderung für ImkerInnen?

In meinen Augen ist es die größte Herausforderung, dass ich mich in den Lebensrhythmus der Bienen einfühle, um sie gut zu pflegen. Ich bin für die Bienen da, nicht die Bienen für mich!

Was lernen ImkerInnen genau?

Sie sollten lernen, sorgsam mit den ihnen anvertrauten Lebewesen umzugehen. Wir lernen viel über den Lebensrhythmus der Bienen, ihr Verhalten, ihre Bedürfnisse und leider auch alle Bedrohungen durch Krankheiten oder Feinde.

Wie hat sich deine Sicht auf die Natur geändert seit du ImkerIn bist?

Ich hatte immer schon ein besonderes Verhältnis zur Natur. Das hat sich jetzt aber noch verstärkt. Mein Rasen ist weit davon entfernt ein gepflegter englischer Rasen zu sein. Was wächst, wächst! Und was nicht wachsen will, soll es eben bleiben lassen. Es gibt keinen Kunstdünger bei mir, keinen wöchentlichen Rasenschnitt auf definierte Höhe. In meinem Garten stehen Obstbäume. Das Fallobst lasse ich für die Tiere und Insekten liegen.

Wie nutzt du Vereine und wie ist der Zusammenhalt?

Vereine sind ein Ort des Informationsaustauschs und der sozialen Stärkung. Neben dem Imkerverein bin ich Mitglied in zwei Chören und mehreren Fördervereinen.

Kannst bzw. möchtest du von der Imkerei leben?

Nein, die Imkerei soll nur ein Hobby für mich sein. Sonst bekomme ich auch Ärger mit meiner Menschen-Königin.

Sind Bienen das anstrengendste oder betreuungsintensivste Haustier?

Keinesfalls. Sie sorgen weitgehend für sich selbst. Du musst nicht dreimal am Tag mit ihnen Gassi gehen. Sie wollen nicht gestreichelt werden, springen nicht auf dein Bett oder Sofa. Sie sind vielmehr genervt, wenn du dich zu viel um sie kümmerst.

Frage 3 ImkerInnen, bekomme 4 Antworten. Wieso ist das so in der Imkerei?

Das ist einfach zu beantworten: Bienen sind Lebewesen! Da gibt es keine exakte wisschenschaftlich richtige Antwort. Auch bei deinen Kindern, bei Pferden, Hunden oder Katzen gibt es nur Meinungen, keine Tatsachen.

Was empfiehlst du ImkerInnen, die neu beginnen?

Ganz einfach: Ohne Kurs geht gar nichts! Und dann: Sei offen und lass dich auf diese wunderbare Welt ein!

Was denkst du über Hektar Nektar?

Eine wundervolle Idee! Deshalb mache ich hier mit.

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