Dominik F.
Dominik F.
aus 76327 Pfinztal, Deutschland
imkert seit 2018

Im Bienenstock hat jede Biene eine klare Aufgabe und opfert sich für die Gemeinschaft. Jede Biene trägt einen kleinen Teil bei, aber zusammen leisten sie Beeindruckendes.

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Imker

Hallo! Ich bin Dominik

Ich betreue ein Bienenvolk seit 2018
Über mich

Stell dich doch kurz vor!

Meine Name ist Dominik, ich bin 29 Jahre alt und wohne im Landkreis Karlsruhe. Meine Eltern sind im Jahr 2015 Jungimker geworden. Zunächst hatte ich mich für sie und ihr gemeinsames Hobby gefreut, doch nach und nach wurde ich von den Bienen in den Bann gezogen. Immer öfter habe ich meine Eltern beispielsweise bei den Durchsichten der Völker begleitet, bis ich mich im Jahr 2018 selbst dazu entschlossen habe Imker zu werden. Von Januar bis September 2019 hatte ich dementsprechend einen Anfängerkurs beim Bienenzüchterverein Karlsruhe absolviert und lese mich bereits seit dem Jahr 2018 intensiv in die "Wissenschaft der Imkerei" ein. Die theoretischen Kenntnisse kann ich seit April/Mai 2019 an meinem ersten Bienenvolk anwenden.

Wieso imkerst du?

Ich bin fasziniert von den Bienen und freue mich, einen kleinen Beitrag für die Natur leisten zu können. Der Mensch ist eine Bedrohung für die Bienen, aber inzwischen können unsere Honigbienen nicht mehr ohne die Behandlungen des Imkers überleben. Ein Bienenvolk ist ein sehr komplexes Zusammenspiel - sowohl innerhalb der Bienenbeute als auch im Zusammenhang mit der Natur.

Schule, Pate oder Selbststudium – wie hast du das Imkern erlernt?

Zunächst als stiller Begleiter meiner Eltern, danach mittels Selbststudium und im Jahr 2019 absolvierte ich einen Anfängerkurs an einer Imkerschule.

Interview

Welche ist die größte Herausforderung für ImkerInnen?

Zum einen der aus Asien eingeschleppte Parasit, die Varroamilbe. Zum anderen die veränderten Umweltbedingungen wie sehr milde Winter und Monokulturen.

Was lernen ImkerInnen genau?

Man lernt auf die Natur zu hören - die Arbeiten an den Bienen richten sich nicht nach dem Kalender, sondern nach den Vorgängen in der Natur - z.B. bei Beginn der Salweiden- oder Kirschblüte.

Was kostet der Start in die Imkerei und was der laufende Betrieb?

Die Kosten für die Imkerei darf man nicht unterschätzen. In den ersten beiden Jahren ist man jeweils schnell im 4-stelligen Bereich. Die laufenden Kosten für Behandlungsmittel, Material. Futter etc. sind gut kalkulierbar. Aufgrund der anfangs sehr hohen Kosten für Ausrüstung, Bienenbeute und die Bienen selbst bin ich froh, dass HektarNektar bzw. das Unternehmen Röwa mich unterstützen :-)

Kannst bzw. möchtest du von der Imkerei leben?

Ich habe nur 4 Völker, so dass sich mittelfristig (hoffentlich) zumindest die Kosten decken. Die Imkerei als Beruf zu haben wäre natürlich ein Traum, wobei dann eine 3-stellige Anzahl an Völkern notwendig ist und keine "Liebhaberei" mehr möglich ist - ich genieße die Ruhe und die Auszeit aus dem Alltag wenn ich bei den Bienen bin.

Meine Aktivitäten

1
Feb 2020
Es geht los! Das Imker-Equipment ist angekommen.

Nachdem ich von Hektar Nektar die freudige Nachricht über ein Sponsoring erhielt, kam nun nach wenigen Tagen das Zubehör sowie die Beute. Herzlichen Dank an Hektar Nektar sowie an meinen Sponsor, die Firma Rössle & Wanner GmbH - auch bekannt als RÖWA Betten - aus Mössingen. Die Vorbereitungen auf die Bienensaison können nun beginnen. Bevor das Bienenvolk im Frühjahr einziehen kann, sind u.a. Wachs-Mittelwände in die Rähmchen einzulöten. Außerdem möchte ich die Beute mit einer "chemiefreien" Farbe anstreichen.

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