Christian Bereuter

Christian Bereuter, 27 imkert seit 2015

In 2,3 Sätzen: Was fasziniert dich an der Biene?

Der Umgang mit Tier und Natur, die Arbeitsweise der Bienen und die Entwicklung der Völker in möglichst schonendem Umgang.

Über mich

Stell dich doch kurz vor!

Es hat mich immer schon sehr interessiert wie das ganze funktioniert. Daher bin ich zu einem Imker im Ort und habe da ein Jahr mitgearbeitet und ein Jahr später mein erstes Volk gekauft. Seitdem wächst der Bestand kontinuierlich.

Wieso imkerst du?

Die liebe zu Tieren, den leckeren eigenen Honig, Pollen Propolis etc herstellen zu können. Den Ablauf im Bienenvolk kennen und verstehen lernen. Die Arbeit allgemein bei den Bienen und in der Natur. Es ist wunderschön nur das Flugloch zu beobachten.

Schule, Pate oder Selbststudium – wie hast du das Imkern erlernt?

Pate und Selbststudium. Sehr viel Lektüre und austausch mit anderen Imkern. Regelmäßige Sitzungen im Imkerverein sowie Workshops im Imkerverein. Ebenso kann ich meinen Paten jederzeit bei Fragen konktaktieren, dann steht er mir mit Rat und Tat zur Seite.

Welche ist die größte Herausforderung für ImkerInnen?

Richtige Umgang mit den Bienen und der Varroa

Was lernen ImkerInnen genau?

Umgang mit Tieren und der Natur.

Wie hat sich deine Sicht auf die Natur geändert seit du ImkerIn bist?

Die Sicht auf die Natur und der Umgang damit hat sich verändert.

Wie nutzt du Vereine und wie ist der Zusammenhalt?

Aktiv im Vorstand und der Zusammenhalt ist sehr gut.

Was kostet der Start in die Imkerei und was der laufende Betrieb?

Imkerei ist kein günstiges Hobby es wird einiges benötigt. Hier kommen einige tausend Euro zusammen.

Kannst bzw. möchtest du von der Imkerei leben?

Kann ich derzeit nicht und ist auch nicht das Ziel.

Es gibt die Sorge, dass die Honigbienen Wildbienen vertreiben. Wie siehst du das?

Ich sehe hier ein miteinander anstatt entweder oder.

Ältere ImkerInnen sollen angeblich ungern ihr Wissen teilen. Was denkst du darüber?

Sehe ich nicht so wird bei uns im Verein anderst gelebt. Sollte es so sein finde ich es sehr schlecht.

Sind Bienen das anstrengendste oder betreuungsintensivste Haustier?

Nein, Biene müssen nicht jeden Tag gefüttert werden. Die Bienen sollen nicht zu oft gestört werden. Die Eingriffe am besten auf ein minimum reduzieren.

Die Anzahl der ImkerInnen steigt. Die Anzahl der Bienenvölker nicht. Was ist deiner Meinung nach der Grund?

Immer mehr halten sich ein Bienenvolk was für uns Imker nicht gut ist da hier nicht wirklich Varroareduktion betrieben wird. Ebenso werden Krankheiten nicht erkannt. Ich finde diese Tendenz sehr bedenklich.

Was unterscheidet die neue Imkergeneration von der alten?

Es wird einander mehr geholfen und unterstüzt. Die Ansichten haben sich teilweise auch verändert.

Wie viel sollte ein Kilo Honig deiner Meinung nach kosten?

30,00

Gibt es ein Bienensterben oder nicht? Begründe bitte deine Meinung.

Gibt es nicht. Mit einem funktionierenden Konzept ist ein Volk leicht überlebensfähig. Hierzu braucht es jedoch Behandlungskonzepte und Wissen dazu.

Ist der/die ImkerIn der größte Feind der Bienen?

Nein absolut nicht. Ich sehe den Imker als Unterstützer der Bienen.

Frage 3 ImkerInnen, bekomme 4 Antworten. Wieso ist das so in der Imkerei?

Jeder hat seine Erfahrungen die für ihn funktionieren. Es wirs mit Lebewesen gearbeitet. Hier gibt es nicht nur einen Weg zum Ziel.

Wie sieht sinnvoller Bienenschutz aus?

Die Biene verstehen und Unterstützen, diesen können Imker she gut. Privatpersonen sollen statt ein Volk anschaffen besser Bienemweiden sähen oder Tränken aufstellen.

Was empfiehlst du ImkerInnen, die neu beginnen?

Gut überlegen und nicht überstürzen. Zuerst mit einem erfahrenen Imker ein Jahr mitarbeiten.

Was denkst du über Hektar Nektar?

Finde ich eine super Idee, da es fast keine Unterstützung für Imker gibt!

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