Georg Fink

Georg Fink, 48 imkert seit 2016

In 2,3 Sätzen: Was fasziniert dich an der Biene?

Das geniale Zusammenwirken tausender Individuen in einem Superorganismus - dem Bienenvolk. Dieses Schauspiel der Natur unterstützend zu begleiten macht mir Freude.

Über mich

Stell dich doch kurz vor!

Wie die Bienen mich fanden: Grüne Waldstücke, bunte Wiesen und idyllische Streuobstwiesen... Auf diesem Abenteuerspielplatz durfte ich aufwachsen. Nach der Schule war ich sofort draußen in der Natur. Bienen gehörten da immer dazu und den Honig holte man direkt vom Imker. All das war für mich selbstverständlich. ​ Das Studium und meine „Bürojahre“ haben mich dann von Graz über Amsterdam nach Wien geführt. Zwanzig Jahre war ich im Finanzsektor mit Kundenmanagement und Organisationsentwicklung beschäftigt. Daneben gab es eine große Sehnsucht, mit Herz, Hirn und meinen Händen selbst bestimmt etwas nachhaltig Wirksames zu machen. Und das möglichst in freier Natur. So verlies ich nach über 20 Jahren Sitzungszimmer und Schreibtisch und widmete mich ganz der Imkerei. ​

Wieso imkerst du?

Bienenvölker haben mich seit ich denken kann fasziniert. Ihre bedrohte Lage und ihr unverzichtbarer Beitrag zu unserem Leben habe ich erst in der Mitte meines Lebens erkannt. Als Imker kann ich einen kleinen Beitrag leisten die gedankenlose ökologische und ökonomische Marschrichtung unserer Zeit abzumildern. Die hochwertigen Produkte aus dem Bienenvolk sind ein weiterer guter Grund zu imkern.

Schule, Pate oder Selbststudium – wie hast du das Imkern erlernt?

In der Landwirtschaftlichen Fachschule Warth erhielt ich eine wunderbare Ausbildung. Mein Bienenpate Christian Schmid half mir mit vielen Antworten auf meine Fragen. Literatur und Vortragsbesuche machten mir manchen Hintergrund verständlich. Der Austausch mit Kolleginnen und Kollegen und die Beobachtung der Bienenvölker lässt mich jeden Tag weiter lernen.

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