Winterbehandlung

Jan 2021

Endlich ist der Weihnachtsstress vorbei - also Zeit ein kleines Update zu posten:
Damit die Bienen im neuen Jahr nicht an der Varroamilbe zugrunde gehen müssen sie in der Brutfreien Zeit behandelt werden.
Ich habe mich entschlossen sie nicht mit Oxalsäure zu beträufeln sondern die Oxalsäure zu "Sublimieren" - dazu wird ein Pfännchen mit Oxalsäurekristallen im Bienenstock für ca. 2 Minuten stark erhitzt und die Bienen werden quasi eingenebelt. Das schaut dann aus als würde der Bienenstock brennen - ist aber für die Bienen ungefährlich und besser verträglich als die flüssige Methode. am 21. 12. waren dafür bei knapp 8 Grad beste Bedingungen da die Bienen nicht zu dicht in der Wintertraube sitzen. Ausserdem ist es für den Imker angenehmer wenn er bei der Behandlung von 4 Stöcken nicht halb erfriert :-)
Dann das übliche "Milbenzählen" und hoffen, dass möglichst alle erwischt wurden.
Heute am 06.01. hat es wiedereinmal geschneit in Wien . . . ich stelle mir vor wie die Bienen dicht zu einer Wintertraube im Stock sitzen und warte mit ihnen auf den Frühling...

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Jun 2021

Kurzes Update zwischendurch . . .

Das Wetter hat sich leicht gebessert. Die Bienen finden derzeit gerade soviel dass sie nichtmehr gefüttert werden müssen. In allen möglichen Gruppen posten andere Imker aus Wien dass es ihnen ähnlich geht. Ich habe die Völker durchgeschaut und zum ersten Mal in diesem Jahr Weiselzellen und "Spielnäpfchen" entdeckt... Die Lindenblühte steht kurz bevor - die Hoffnung stirbt zuletzt!
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Mai 2021

"Es ist wie es ist" - sagte der Wettergott ... "Es ist zum Heulen" sagte der Imker!

...was ist passiert? In den letzten Monaten hat es bei uns hier in Wien Temperaturen unter den Normaltemperaturen für April und Mai gegeben. Ausserdem regnet es fast täglich und das meistens zu Mittag und am Nachmittag... dann wenn die Bienen normalerweise fliegen würden. Die Kirschblüte war verregnet, die Apfelblühte auch und im Moment wäscht es den Pollen aus den Kastanienbäumen. Die letzten Futterwaben sind leer und so musste ich den Honigraum wieder wegnehmen und den Fütterer aufsetzen. Soweit schaut es mal garnicht nach Honig aus dieses Jahr. Aber lieber kein Honig als ein verhungertes Volk. Das einzig Gute ist der Rasen dieses Jahr. So schön dicht und grün war er bisher noch nie. Ich hoffe ich kann in ein paar Wochen besseres berichten. Auf dem Foto sieht man eine von 3 Honigwaben in der wenigstens ein bisserl eingetragen wurde. Der Rest wurde bereits wieder aufgefressen!
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