Volle Honigreserven. Die Varoa im Griff. So lässt es sich gut überwintern.

Nov 2021

Die Bäume haben ihre Blätter verloren und die ersten Frostnächte stehen bevor. Ab einer Temperatur unter 10°C fliegen die Bienen nicht mehr aus und sitzen zusammengekuschelt in einer dichten „Wintertraube“ in ihrer behaglichen Behausung. Indem die ca. 10.000 bis 20.000 Winterbienen mit ihrer Flugmuskulatur „zittern“ erzeugen die Bienen Wärme, wobei jene an der Außenseite der Bienentraube regelmäßig von weiter in der Mitte sitzenden Bienen abgelöst werden. So lange die Bienenkönigin noch brütet wird im Brutnest eine konstante Temperatur von ca 35°C erzeugt. Doch sobald die Aussentemperatur einige Tage lange unter dem Gefrierpunkt gelegen hat (meist im Dezember) unterbricht die Bienenkönigin ihre Bruttätigkeit. Dann erwärmen die Bienen die Traube nur mehr auf ca. 20°C, was den Vorteil des geringeren Energieaufwands und somit einen geringeren Honigverbrauch mit sich bringt. Durch die Unterbrechung der Bruttätigkeit wird auch die Entwicklung der Varroamilbe unterbrochen, da diese sich in den Brutzellen vermehrt.
Daher sind Minusgrade im Winter gut für die Bienen!

Josef Bacher
aus Wien
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Apr 2024

BEES, RAIN & SUNSHINE

Liebe Bienenpaten, wie versprochen habe die SIMACEK-Bee Bar im April mit einem neuen Bienenvolk ausgestattet. Was tut sich sonst bei den Bienen im April: Warme Temperaturen, viel Sonnenschein und Regen führen zu einem starken Wachstumsschub der heimischen Natur. Viele Pflanzen beginnen zu blühen, wobei hier die Obstbäume und insbesondere die Kirsche wichtige erste Trachtpflanzen für die Bienen sind. Diese klimatischen Bedingungen sorgen für einen zunehmenden Nektareintrag in den Bienenvölkern, wodurch wiederum die Bienen zu starker Bruttätigkeit angeregt werden. Vor diesem Hintergrund gilt es für mich für genügend Platz für die wachsende Menge an Bienenbrut sowie für den ersten Nektareintrag zu sorgen. Daher habe ich auf die stärkeren Völker eine Zarge (Kiste) aufgesetzt in der sich Rähmchen mit leeren Waben und Mittelwänden (Wachsplatten) befinden, die die Binen zu Wabenausbauen um dort den frischen Nektar abzulegen bzw. zu betrüten.
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Mär 2024

STARTKLAR FÜR DEN FRÜHLING

Liebe Bienenpaten, an eine warmen Tag im März habe ich die erste Kontrolle der Völker in diesem Jahr durchgeführt. Vier von fünf Völkern haben die kalte Jahreszeit gut überstanden und eines hat es leider nicht durch den Winter geschafft. Das ist zwar traurig, aber auch nicht außergewöhnlich - auch in der frein Natur sterben Völker. Die Gründe sind im nachhinein leider meist nicht mehr nachzuvollziehen und können vielfältige Ursachen haben (Viren, Parasiten, Königinenausfall, ...). Nachdem im betroffenen Volk aber noch genug Futter vorzudinen war, lag es aber sicher nicht daran. Sobeld wie möglich werde ich wieder für jungen Nachschub sorgen! Nun gilt es nun dafür zu sorgen, dass die verbliebenen gut ins Frühjahr kommen. Dafür kontrolliere ich alle Völker danach, ob eine Königin und Brut vorhanden ist, sowie genug Futter für eine Schlechtwetterperiode. Ausserdem sorge ich dafür, dass die Bienen auch genug Platz haben zu brüten. Dafür entferne ich alte Waben und gebe Ihnen stattdessen frische neue Waben in das Brutnest. Ab nun benötigen die Bienen neben dem Futter auch wieder viel Wasser - ein Bienenvolk benötigt pro Jahr bis zu 30l Wasser! Daher hab ich die Bienentränke auch kontrolliert und wieder aufgefüllt! Liebe Grüße von eurem Imker Josef
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