Letzte Durchsicht für 2021...wird das Futter reichen?

Okt 2021

Im Herbst endet die Brutphase der Völker. Ohne Brutzellen können sich die Varroamilben nur auf den Arbeiterinnen aufhalten. Alle Varroamilben befinden sich in der phoretischen Phase. Kontrolliert wird der Befall mit der Varroamilbe und dabei das Gemüll untersucht. Dabei schiebe ich für 4 oder 5 Tage die Bodeneinlage ein und werte anschließend die Zahl der gefallenen Varroamilben aus. Was tun wenn es zu viel sind?....So bald das Volk vollständig frei von Brut ist, wird das Volk einmalig mit Oxalsäure gegen die Varoamilbe behandelt.
Auch die Futterkontrolle ist jetzt wichtig....Meine Völker sollten zwischen 12 kg und 14 kg Futtervorrat aufweisen. Hierzu nutze ich eine Kofferwaage, hebe die Beute am hinteren Teil damit an und multipliziere das Gewicht mal 2. Wichtig ist nun das Materialgewicht der Beute einschließlich Wachsgewicht der Mittelwände zu kennen. Bei mir beträgt dies ca.9,3 kg. Dieses Gewicht muss ich vom Gesamtgewicht abziehen. Die Bienen von Sirius Facilities haben über 13 kg Winterfutter und sind gut gerüstet für die kommende Brutsaison. Denn erst dann wird der größte Anteil an Futter benötigt um ein neues starkes Volk aufzubauen.

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Feb 2022

Waben im All

Wenn uns dieses Ding nicht den besten Platz gibt, dann sollten wir unsere Ziele überdenken! Es ist Zeit Danke zu sagen an Rudie und das Team von Hektar Nektar. Nicht zu vergessen das Sponsoring…mit der finanziellen Unterstützung von Sirius Facilities kommt das #Projekt2028 seinem Ziel ein großes Stück näher. Ich habe mich gefreut, Einblicke aus meiner sächsischen Imkerei zu vermitteln und auch gleichzeitig die Seidlerarbeit etwas näher zu bringen. Alle eingewinterten Bienenvölker einschließlich das Volk von Sirius Facilities haben den Winter bis jetzt gut überstanden und starten sicherlich gut in das Jahr 2022. Noch einmal vielen Dank an alle Projektbeteiligten! Es grüßt Rüdiger von der Honigbank
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Jan 2022

Vorbereitung der Mittelwände für den Honigraum

Das neue Binenjahr hat begonnen und es steht vorbereitende Arbeit an. Wusstet Ihr, dass ein Bienenvolk bis zu 1 kg Wachs im Jahr produzieren kann! Auf 1 Quadratdezimeter befinden sich an beiden Seiten der Wabe 830 bis 850 Arbeitszellen bzw. Ca 510 Drohnenzellen. Diese enthalten etwa 12 Gramm Wachs. Bienenwachs schmilzt bei 63 Grad Celsius. Bei 30 Grad Celsius ist er geschmeidig und ist gut zu verarbeiten.Da ich Wabenhygiene mit einen offenen Wachskreislauf habe, dass bedeutet, ich schmelze jährlich mind 35 % der Waben ein und entferne diesen aus dem Wabenkreislauf, benötige ich entsprechend neue Rähmchen mit Wachswänden für den Honigraum. Somit stelle ich sicher, dass keine Wabe älter als 3 Jahre ist. Für den Honigraum gebe ich den gewonnen Wachs vom Entdeckeln beim Imkerfachhandel ab und beziehe gleichzeitig Säuchenfreie geprägte Wachsmittelwände. Diese löte ich dann in die gut gedrahteten Rähmchen ein. Dabei sollte immer etwas Luft zwischen Holzrahmnseitenteilen und dem Unterteil sein. So kommt es bei sommerlichen Temperaturen nicht zum verformen der ausgebauten Waben.
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