Frühlingsbeginn

Mär 2021

Endlich steigen die Temperaturen wieder und der Frühling beginnt. Auch wenn wir im März noch einige kalte Tage hatten, blühen schön langsam die Pflanzen und leiten damit den Frühling/Sommer ein.

Wenn die Temperaturen um die 20°C erreichen, kann man zum ersten Mal wieder in die Bienenstöcke reinschauen und sich einen Überblick über die Volksstärke verschaffen. Die Unterscheidung zwischen starken und schwachen Völkern sieht man an der Volksstärke, also wie viele Bienen befinden sich auf den Waben und wie viele Waben sind im Stock besetzt.

Die Bienen fliegen schon und sammeln auch fleißig Pollen ein. Erkennen kann man dies bei der Beobachtung des Flugloches, wenn die Bienen mit sogenannten "Pollenhöschen" an den Hinterbeinen zum Stock zurückkehren. Diese Pollen werden hauptsächlich für die Ernährung der Brut benötigt.

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Mai 2021

Was für ein Mai ...

Ich kann mich nicht erinnern je so einen kalten Mai erlebt zu haben. Auch für die Bienen ist das Wetter nicht optimal. Bei Temperaturen unter 15°C fliegen sie kaum, auf der anderen Seite verblühen aber gerade in diesem Monat die meisten Obstbäume, Blumen und Pflanzen die eine wichtige Nahrungs- und Lebensquelle für die Bienen sind. Ende Mai habe ich in den letzten Jahren schon die erste Honig-Schleuderung durchgeführt - heuer ist leider von vollen Honigräumen zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht viel zu sehen. Auf dem Bild oben sieht man eine Honigwabe die zu einem Drittel mit verdeckelten Honig gefüllt ist (verdeckelter Honig = die mit weißen Wachs bedeckten Zellen im oberen Drittel). Erst wenn die Honigwabe mindestens zu zwei Dritteln mit Honig verdeckelt ist, ist sie Reif für die Ernte. Unserer Bienenweide (über die ich im Vormonat berichtet habe) hat der Regen jedoch gut getan. Nun braucht es viele Sonnenstunden damit auch diese weiter wächst und im Juni und Juli den Bienen zur Verfügung steht.
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Apr 2021

Nahrung für meine Bienen

Für mich bedeutet meine Bio-Imkerei mehr als nur am Bienenstand zu stehen und direkt mit den Bienen zusammen zu arbeiten. Aus diesem Grund habe ich mit meinem Schwiegervater einen Deal ausgehandelt :D so werden auch heuer wieder um den Stellplatz meiner Bienen ca. 0,5 Hektar Bienenweide angebaut. Auf dieser finden nicht nur meine Bienen viel Nahrung sondern auch Wildbienen, Hummeln und viele andere Insekten und Tiere Schutz und einen Lebensraum. Wenn die Obstbaumblüte vorbei ist, sorgen wir mit der Bienenweide für die weitere Nahrungsquelle im Sommer. Im vergangenen Jahr ist auf der Weide ein Unkraut, umgangssprachlich "Alte Ross" genannt, aufgekommen. Prinzipiell darf Unkraut ja gerne sein, nur ist dieses problematisch da es andere Pflanzen verdrängt und sich rasant über die Fläche verteilt. Um unseren Bio-Gedanken treu zu bleiben, wird dieses natürlich nicht mit Unkrautvernichtern gespritzt, sondern wurde mit Hilfe von meinem Ehemann, Tante, Onkel und Cousins per Hand ausgerissen und entfernt. Bei den Bienen selbst habe ich im April zwei meiner Völker zusammen geführt, da sich eines nach dem Winter schwach entwickelt hat und beim anderen die Königin aus unbekannten Gründen gestorben ist. Nun ist auch dieses Volk stark genug um für sich selbst zu sorgen und sich ordentlich weiter zu entwickeln. Die Pez-Bienen lassen noch 1-2 Monate auf sich warten, der Stellplatz ist jedenfalls schon vorbereitet und die Vorfreude groß :D
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