Erstes Volk

Mär 2021

Bevor unsere neuen Bienen von mjam im Mai zu uns kommen, will ich die Gelegenheit nutzen unsere bisherigen drei Völker im einzelnen vorzustellen. Das erste Volk haben mein Vater und ich April 2020 von einer Imkerkollegin, die ebenfalls Bienen am Zentralfriedhof in Wien hat, gekauft. Wir waren sehr aufgeregt die zehn Waben in unsere vorbereitete Beute umzuhängen und gleichzeitig aufzustocken, sprich eine weitere Zarge mit zehn neuen Mittelwänden draufzustellen. Da dies meine erste Erfahrung mit Bienen war, war ich sehr nervös, dass wir gleich am ersten Tag selber aufgestockt haben. Jedoch haben wir schnell gemerkt, dass wir alles richtig gemacht haben, da die Bienen schon paar Tage später alle Mittelwände ausgebaut und brav Polen sowie Nektar eingetragen haben. Aufgrund des gelben Fluglochschiebers nennen wir dieses Volk "Das Gelbe Volk". Im Bild sieht man, dass neben dem Gelben Volk schon die Beute für das Blaue Volk vorbereitet ist.

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Jul 2021

Volk ist da!

Endlich ist das lang erwartete Volk da! Der Mai war sehr kühl und regnerisch, daher verschob sich das Bienenjahr etwas und die Entwicklung des Ablegers hat länger gedauert. Aber am 28. Juni war es endlich so weit. Mein Vater und ich holten das Bienenvolk von "Bienenwabe Österreich" ab, die sehr freundlichen und hilfsbereiten Besitzer sind das Ehepaar Hartner. Der Ableger wurde zu seinem neuen Standort am Zentralfriedhof in Wien gebracht und gefüttert. Da die Bienen eine große Umstellung hatten, ließen wir sie für gute zwei Wochen in Ruhe, damit sie sich an die neue Situation gewöhnen können. Ich danke sehr herzlich der Familie Hartner und mjam für die Unterstützung beim Imkern!
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Apr 2021

Drittes Volk

Mit unserem zweiten Volk begann die Scharmfangkarriere von mir und meinem Vater. Letztes Jahr haben wir so insgesamt 4 Schwärme gefangen, wobei drei davon an unserem Bienenstand am Zentralfriedhof in Wien gefunden wurden. Einen davon haben wir sogar selber behalten, da der Besitzer der Bienen nicht identifiziert werden konnte. Da der Schwarm erst Ende Mai 2020 gefangen wurde und dies schon das Ende der Tracht am Zentralfriedhof darstellt, konnte nicht so viel Honig geerntet werden. Das Volk, welche in der Beute mit einem weißen Fluglochschieber eingeschlagen wurde und somit das "Weiße Volk" von uns genannt wird, hat den Winter jedoch exzellent überstanden. Es ist jetzt einer der stärkeren Völker, wahrscheinlich auch deshalb, weil es von der Seite die meiste Sonne abbekommt. Das einzige Problem an dem Volk ist, dass es sehr stichfreudig ist. Dies gefällt uns überhaupt nicht, weshalb wir überlegen, es dieses Jahr umzuweiseln. Das bedeutet, dass wir eine Weiselzelle, also eine Zelle in der eine Königin heranwachsen kann, von einem anderen "netteren" Volk in die Beute hängen. Somit können sich die Bienen eine neue Königin heranzüchten, da die alte entnommen wird. Wenn alles glatt läuft, sollten in einem Monat etwa die "netteren" Jungbienen schlüpfen.
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