Einzug ins TAKKO - Haus

Jul 2021

Da sind sie! Anfang Juli war es endlich soweit. Die Takko-Bienen sind angekommen. Ordentlich verpackt, mit Reiseproviant und guter Belüftung starteten die Damen im BieZen bei den Aschenbrenners in Wien. Das Paket kam rechtzeitig an, bevor das Wetter umschlug. Schnell ins Imkerkleid gehüpft und ab an den Stand. Schwärme und Kunstschwärme, wie diesen, lassen wir gerne in ihre neue Behausung einziehen anstatt die Bienen oben rein zu kippen. Ein weißes Tuch lässt die Bienen den dunklen Eingang besser erkennen. Da Bienen gerne nach oben krabbeln, wird das Tuch schräg an das Flugloch gelegt. Wenn man oberhalb des Eingangs etwas Wasser mit einem Zerstäuber sprüht, kriechen die Mädels nicht außen nach oben. Sie mögen keine nassen Füße. Die Königin wartet bereits im Inneren der Beute. Diese sitzt in einem kleinen Käfig, der mit Futterteig verschlossen ist. Die Arbeiterinnen befreien ihre Hoheit durch Ausfressen des Futters. In der Zeit, die bis zur Befreiung vergeht, akzeptieren die Bienen ihre neue Wohnung, die Königin ist ja schließlich auch da.

Als alle Bienen eingezogen waren, haben wir sofort gefüttert, damit das Volk ein neues Wabenwerk zügig ausbaut. Nach der zweiten Fütterung hieß es dann, Finger weg!

Nun, Ende Juli, ist ein schönes Brutnest entstanden, die Bienen sammeln fleißig Pollen und Nektar. Honig gibt es von den Takko-Bienen dieses Jahr nicht mehr, dafür ist es einfach zu spät. Wir legen nun unser Hauptaugenmerk auf die gesunde und starke Einwinterung des Volkes. Das ist nämlich die halbe Miete für einen kräftigen Start ins Frühjahr.

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Sep 2021

Bienen und Imker im Urlaub

Im August dürfen sich unsere Bienen entspannen. Sie erzeugen nun die Generation, die das Volk durch die kalte Jahreszeit führt. Dazu bedarf es möglichst keinerlei Störungen und viel, viel abwechslungsreichen Pollen. Wir geben noch einmal ordentlich Futter und machen dann auch ein paar Tage Urlaub bevor die Honigvermarktung beginnt. Nach unserer Rückkehr prüfen wir den Zustand der Königin. Falls uns das Volk zu schwach erscheint, wird es mit einem anderen vereinigt. Oder, falls das Brutnest zu klein ist, wird die Königin ersetzt. In beiden Fällen muss die alte Königin ihr Leben lassen. Wären wir hier zu zögerlich, kommt das Volk schlimmstenfalls nicht durch den Winter. Im Bild ist zu sehen, wie man eine neue Königin mit einem Käfig an ihr Volk gewöhnt wird, bevor es den Verschluss aus Futterteig frei frisst und die neue Regentin in Empfang nimmt. Unser TAKKO Bienenvolk hat aber eine junge Königin aus diesem Jahr. Da ist dieser Eingriff nicht nötig. Hier schauen wir nun verstärkt auf die Futterversorgung. Das ist Priorität Nr. 1.
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Sep 2021

Im Hochsommer auf Winter eingestellt

Seit der Sommersonnenwende ist das Bienenvolk auf Wintervorbereitung getrimmt. Das Brustgeschehen hat seinen Zenit überschritten. Wir achten nun nach der Honigernte sehr auf die Futterversorgung und behandeln gegen die Varroamilben. Die Art der Behandlung hängt immer von der jeweiligen Situation der Völker aber. Wenn wir die Waben erneuern möchten, entnehmen wir die gesamten Brutwaben mit der darin befindlichen Brut. Der Großteil der Milben hält sich auch hier auf. Am nächsten Tag sprühen wir die organische Oxalsäure auf die Bienen. Es ist leider ein notwendiges Übel, aber die Bienen stecken das gut weg. Die ansitzenden Milben sterben bei der Behandlung. Das Volk ist nun diese Last für's erste los. Es bekommt neues Wabenwerk und Futter, Futter, Futter.
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