Dringend auf's Örtchen im Januar

Jan 2021

Die Tage war es soweit. In meiner Region gab es den ersten Vorgeschmack auf den Frühling. Die beiden warmen Tage mit Temperaturen um 10 Grad haben die Damen rausgelockt. Herren gibt es zurzeit nicht.
Der Reinigungsflug ist sehr wichtig. Bienen verschmutzen ihre Waben nie, solange sie gesund sind. Es ist herrlich, nach langer Zeit das Summen und Brummen wieder zu hören.
Auf dem Bild sieht man unser Indikator-Volk, das aus imkerlicher Sicht lediglich dazu dient, die Völkerentwicklung allgemein zu betrachten. Somit kann ich grundsätzlich Rückschlüsse ziehen, was an den Bienenständen los ist.
Herrscht Flugwetter, wird Pollen eingetragen, ist es zu warm, beginnt der Schwarmtrieb. Es lässt sich für das erfahrene Auge viel am Flugloch beobachten.
Da aber noch tiefster Winter ist, habe ich genug andere Dinge zu tun, um vorbereitet in die Saison zu starten. Wie bei vielen Imkern, werden auch bei mir die leeren Beuten und Honigräume gereinigt oder repariert. Ich löte vorgefertigte Mittelwände in die Rähmchen ein, um den Bienen später die Arbeit etwas zu erleichtern. Sie bauen dann direkt auf den vorgeprägten Bienenwachsplatten auf. Das Wachs dazu stammt aus unserer eigenen Imkerei. Somit kann ich mir sicher sein, dass kein verseuchtes oder kontaminiertes Wachs bei meinen Bienen landet.
Die Beute der Takko-Bienen ist nun ebenfalls gestrichen und die Waben sind vorbereitet.
Das TAKKO Firmenlogo ist auch angebracht. Einen Platz habe ich auch schon ausgewählt.
Nun heißt es Füße still halten, bis im Februar die Bienen wieder in die Brut gehen.
Dann beginnt die kritische Phase für die Bienen, der Massenwechsel von Dauerbienen zu kurzlebigen Bienen wird vollzogen. Das nennt man auch Durchlenzung. Hier startet dann mein Bienenjahr.

Immer wieder vielen herzlichen Dank an das Team von TAKKO für die tolle Unterstützung. Mit Hektar Nektar, Unternehmen wie euch und tatkräftigen Imkerinnen und Imkern, schaffen wir, dass es um uns herum wieder kräftig summt.

Herzlichst, Ihr Imker Thomas Rieck.

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Mai 2021

Bienen ohne Ende und von Honig keine Spur

Die bisher wenigen richtigen Flugtage haben in unserer Region gerade so viel an Nektar eingebracht, dass sich die Bienen selbst versorgen können. Der wenige Vorrat animiert die Baubienen auch nicht wirklich, sich im Honigraum breit zu machen. Die Sammlerinnen hängen auch gelangweilt innen vorm Flugloch. Madame Königin ist aber nun in Höchstform und täglich schlüpfen massig neue Bienen. Da ist es nicht verwunderlich, dass einige Völker die Reisekataloge studieren und andere bei den heutigen 20°C bereits aufgebrochen sind. Irgendwie hatte ich heute das Gespür und bin mal lieber einen Tag eher zu den Mädels gefahren. Tatsächlich kreiste die Bienenwolke schon überm Rapsfeld. Zu dumm, dass kein Baum in der Nähe war, an dem sie sich sammeln konnte. Glück für mich, die Damen kamen zum Ausgangspunkt zurück, da Queen Mum vor meinen Füßen in der Wiese hüpfte. Mit einem Abfangclip habe ich Seniorita gefangen und in der Schwarmfangkiste befestigt, nun ist der Rest des Schwarms dem Königinduft nachgekrochen. Klappe zu und mitnehmen. Bei der Durchsicht der abgeschwärmten Kiste fiel mir eine neue Königinnenzelle auf, die Kurz vor dem Schlupf steht. Okay, diese Wabe nehme ich ebenfalls mit um daraus ein neues Bienenvolk zu bilden. Nun... Wohin damit? Okay, die kann schon mal schnell mit in die Schwarmfangkiste rein. Eine halbe Stunde später war ich am Heimatbienenstand. Schwarm in eine neue Kiste und die Wabe mit der neuen Königin.... Verdammt! Tatsächlich während der Fahrt geschlüpft 🙄 Nun hoffe ich, dass sie sich noch auf der einzelnen Wabe befindet und demnächst zum Hochzeitsflug aufbricht. Die Benachrichtigung über den nahenden Versand der Takko-Bienen habe ich bereits erhalten. Ein genauer Termin ist aber noch nicht bekannt. Vielen Dank Takko-Fashion, für euren Einsatz. Ich denke, dass bis zum nächsten Monatsbericht die Bienen da sind und wir endlich die Takko-Fashion Bienenbeute besiedeln können.
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Apr 2021

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt

Der Blühbeginn hat uns Imkern dieses Jahr nun auch so richtig einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die Natur hat leider den Wetterbericht nicht gelesen. Im April hatten unsere Bienen bisher immer schon den ersten Nektar in die Honigwaben getragen. Dieses Jahr musste ich sogar noch einmal nachfüttern. Die Kirsche, der Löwenzahn, Pflaumen und Schlehenhecken blühen, doch Nektar ist bei Trockenheit und diesen kalten Temperaturen nicht zu erwarten. Bei etwas Sonne lieferte aber zumindest Pollen genug Kraft, um die Bienenvölker wachsen zu lassen. Nun, Ende April, setze ich auf die Rapsblüte. Raps ist eigentlich ein sicherer Ertrag, weil dieser bereits ab zwölf Grad honigt. Dauerregen ist jedoch nicht gerade förderlich für regen Flugverkehr. Wir sehen aber positiv nach vorne. Unser Termin zur Ernte des Frühtrachthonigs ist noch weit entfernt, die Bienen haben also noch etwas Zeit. Wir bereiten uns und die Ausrüstung nun langsam auf die Vermehrung der Bienenvölker und Königinnen vor. Die Takko-Bienen werden nun wahrscheinlich auch langsam erbrütet, einen genauen Termin für die Ankunft haben wir noch nicht. Wir freuen uns auf die tatkräftige Unterstützung von Takko-Fashion und können uns nur immer wieder bedanken. Super, dass Takko auch in diesen schwierigen Zeiten das Projekt 2028 unterstützt. Vielen Dank und weiter so! 🌺🌻🌼🌷🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝🐝🍯
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