Besser später als nie

Jun 2021

Endlich füllen sich die Honigräume.
Nach einer kurzen Trachtlücke honigt nun der Wald und die Linde steht auch in voller Blüte.
Die Bienen leben nun endlich im Überfluss und das regt sie an, sich zu vermehren. Bienenschwärme sind unterwegs, der Imker hat nun endlich Arbeit. Bevor der Honig aber letztlich entnommen werden kann, muss unbedingt der Wassergehalt geprüft werden. Ist der Honig noch zu flüssig, kann das schnell zur Gärung führen und statt Brotaufstrich gibt's Essig oder Honigwein.

Der Versandtermin unserer Takko-Bienen hat sich ebenfalls etwas nach hinten verschoben. In Absprache mit dem Züchter haben wir beschlossen, die Bienen in der Hitzeperiode nicht auf Reisen zu schicken. In der ersten Juliwoche soll es aber soweit sein. Wir freuen uns darauf ☺️

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Sep 2021

Bienen und Imker im Urlaub

Im August dürfen sich unsere Bienen entspannen. Sie erzeugen nun die Generation, die das Volk durch die kalte Jahreszeit führt. Dazu bedarf es möglichst keinerlei Störungen und viel, viel abwechslungsreichen Pollen. Wir geben noch einmal ordentlich Futter und machen dann auch ein paar Tage Urlaub bevor die Honigvermarktung beginnt. Nach unserer Rückkehr prüfen wir den Zustand der Königin. Falls uns das Volk zu schwach erscheint, wird es mit einem anderen vereinigt. Oder, falls das Brutnest zu klein ist, wird die Königin ersetzt. In beiden Fällen muss die alte Königin ihr Leben lassen. Wären wir hier zu zögerlich, kommt das Volk schlimmstenfalls nicht durch den Winter. Im Bild ist zu sehen, wie man eine neue Königin mit einem Käfig an ihr Volk gewöhnt wird, bevor es den Verschluss aus Futterteig frei frisst und die neue Regentin in Empfang nimmt. Unser TAKKO Bienenvolk hat aber eine junge Königin aus diesem Jahr. Da ist dieser Eingriff nicht nötig. Hier schauen wir nun verstärkt auf die Futterversorgung. Das ist Priorität Nr. 1.
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Sep 2021

Im Hochsommer auf Winter eingestellt

Seit der Sommersonnenwende ist das Bienenvolk auf Wintervorbereitung getrimmt. Das Brustgeschehen hat seinen Zenit überschritten. Wir achten nun nach der Honigernte sehr auf die Futterversorgung und behandeln gegen die Varroamilben. Die Art der Behandlung hängt immer von der jeweiligen Situation der Völker aber. Wenn wir die Waben erneuern möchten, entnehmen wir die gesamten Brutwaben mit der darin befindlichen Brut. Der Großteil der Milben hält sich auch hier auf. Am nächsten Tag sprühen wir die organische Oxalsäure auf die Bienen. Es ist leider ein notwendiges Übel, aber die Bienen stecken das gut weg. Die ansitzenden Milben sterben bei der Behandlung. Das Volk ist nun diese Last für's erste los. Es bekommt neues Wabenwerk und Futter, Futter, Futter.
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