Barbara Fleißner

Barbara Fleißner , 57 aus 9753 Lind, Österreich
imkert seit 2017

In 2,3 Sätzen: Was fasziniert dich an der Biene?

Sie ist uns ein großes Vorbild, Symbol für echte funktionierende Gemeinschaft und führt uns zurück zur Natur.

Über mich

Stell dich doch kurz vor!

Die Natur und unsere Umwelt liegt mir sehr am Herzen. Der größte Fortschritt für uns Menschen ist der Rückschritt- zur Einfachheit, zu unseren Wurzeln.

Wieso imkerst du?

Weil ich von der Biene so viel lernen kann, weil wir, jeder einzelne verantwortlich sind für unsere Umwelt. Weil ich die Biene liebe.....Und natürlich den Honig dankbar genieße.

Schule, Pate oder Selbststudium – wie hast du das Imkern erlernt?

Pate, Kurse und selber Tun.

Welche ist die größte Herausforderung für ImkerInnen?

Achtsamkeit, Genauigkeit und Verantwortung für die Bienen und Umwelt

Was lernen ImkerInnen genau?

Die faszinierende Welt der Bienen kennenlernen, sehen wie Gemeinschaft wirklich funktioniert, jedes Imkerjahr ist ein Lernprozess- immer wieder lernt man neues dazu

Wie hat sich deine Sicht auf die Natur geändert seit du ImkerIn bist?

Achtsamkeit, Respekt und Liebe zur Natur hat sich noch vertieft und das Bedürfnis, etwas zum Großen Ganzen und zum Umweltschutz beizutragen.

Wie nutzt du Vereine und wie ist der Zusammenhalt?

Hilfestellung durch Bienenzuchtverein, Gemeinschaftsgefühl....

Was kostet der Start in die Imkerei und was der laufende Betrieb?

Da ist schon einiges zu investieren und laufend neu anzuschaffen, ein Teil wird gefördert.

Kannst bzw. möchtest du von der Imkerei leben?

Nein, ist noch nicht aktuell. Zur Zeit für Eigenbedarf, als Beitrag zur Erhaltung der Biene und Gesundung der Umwelt.

Es gibt die Sorge, dass die Honigbienen Wildbienen vertreiben. Wie siehst du das?

Seh ich nicht so, alle sind wichtig.

Ältere ImkerInnen sollen angeblich ungern ihr Wissen teilen. Was denkst du darüber?

Nein, nicht nach meinen Erfahrungen, erhalte Hilfestellung, bis ich selbsständig so weit bin, den Bienenstand allein zu betreuen.

Sind Bienen das anstrengendste oder betreuungsintensivste Haustier?

Man übern immt, wie bei allen Haustieren große Verantwortung - möchte dass es ihnen gut geht. Das bedarf schon viel Zeit und Intensität.

Die Anzahl der ImkerInnen steigt. Die Anzahl der Bienenvölker nicht. Was ist deiner Meinung nach der Grund?

Hobbyimker, meiner Meinung nach gut, weil es sich mehr streut und die Bienen mehr verteilt sind. Und weil mehr Menschen sich damit auseinandersetzen.

Was unterscheidet die neue Imkergeneration von der alten?

Aufgeschlossen für Neues, Idealismus

Wie viel sollte ein Kilo Honig deiner Meinung nach kosten?

Eigentlich unbezahlbar.... €20.-

Gibt es ein Bienensterben oder nicht? Begründe bitte deine Meinung.

Ja, das gibt es. Zuviel Chemie in der Umwelt (Pestizide, Düngemittel, Luftverschmutzung, Strahlung der Handymasten...) schwächen die Bienen, auch die Parasiten wie Varroa, etc.

Ist der/die ImkerIn der größte Feind der Bienen?

Das seh ich so nicht. Wir alle müssen umdenken und jeder kann nur bei sich anfangen was zu verändern und Verantwortung zu übernehmen, anstatt andere zu beschuldigen.

Frage 3 ImkerInnen, bekomme 4 Antworten. Wieso ist das so in der Imkerei?

Viele Wege führen zum Ziel. Das eigene Gefühl muss sich entwickeln, wann und wie man es macht.

Wie sieht sinnvoller Bienenschutz aus?

Imkern, Biologische Landwirtschaft, Vielfältigkeit auf Wiesen....Jeder übernimmt Verantwortung für sein "biologisches" Umfeld, auch beim Konsum, in der Küche, in der Kosmetik..... Eigentlich ist "biologisch" das Normale- auf Lebensmitteln sollte gekennzeichnet sein, dass Pestizide, Kunstdünger, etc. verwendet wurde.

Was empfiehlst du ImkerInnen, die neu beginnen?

Nur Mut, Ausdauer und Freude!!!!!

Was denkst du über Hektar Nektar?

Dankbarkeit, dass jemand diesen Idealismus aufbringt und so ein Projekt durchzieht!!! Super!

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