Andreas T.
Andreas T.
aus 41366 Schwalmtal, Deutschland
imkert seit 2020

Mich fasziniert die Biene, weil jede Biene dazu beiträgt, dass ihr Volk überleben kann.

Imker

Hallo! Ich bin Andreas

Ich betreue ein Bienenvolk seit 2020
Über mich

Stell dich doch kurz vor!

Ich bin Andreas, 38 Jahre alt, und von Beruf Notfallsanitäter. Ich treibe neben dem Job viel Sport und verbringe die Zeit gerne mit meiner Familie.

Wieso imkerst du?

Zum Imkern bin ich gekommen, da mich dies bereits seit der Jugend interessiert hat, wie diese kleinen Lebewesen eine großen Beitrag für unsere Umwelt leisten. Das Imkern gibt mir die notwendige Ruhe in einer sonst eher hektischen Zeit.

Schule, Pate oder Selbststudium – wie hast du das Imkern erlernt?

Das imkern habe ich in erster Linie im Selbststudium erlernt. Dabei ist es unerlässlich, dass auch mal kleinere Fehler gemacht werden. Daraus lernt man. Unterstützt durch erfahrene Imker musste ich meine eigenen Erfahrungen machen, denn nicht jede Betriebsweise funktioniert bei jedem gleich gut.

Interview

Was unterscheidet die neue Imkergeneration von der alten?

Die neue Imkergeneration scheint auf Ertrag ausgelegt zu sein. Es muss einfach sein und es soll dabei möglichst viel abspringen. Für einen Hobbyimker sollte dies jedoch nicht im Vordergrund stehen. Die "alte" Generation scheint dort ein wenig mehr Ruhe zu besitzen und der Natur einmal ihren Lauf zu lassen.

Wie viel sollte ein Kilo Honig deiner Meinung nach kosten?

Entscheidend ist hier die Art und Güte des Honigs. Bei Abgabe an den Endverbraucher sollte der Kilopreis schon bei 10-12 Euro liegen. Schlimm genug, dass es Geschäfte gibt, die sogenannten "Bio"-Honig für unter 6,00 Euro je Kilo anbieten. Das kann nichts mehr mit artgerechter Haltung zu tun haben.

Gibt es ein Bienensterben oder nicht? Begründe bitte deine Meinung.

es gibt sicherlich ein Bienensterben bei den Wildbienen. Diese sind meist solitär und lassen sich nicht so halten, wie Honigbienen. Für Honigbienen sorgt der Imker dafür, dass es weiter geht, auch wenn hier die Völkerzahl sinkt.

Ist der/die ImkerIn der größte Feind der Bienen?

Der Imker ist keineswegs der Feind der Bienen, sondern der Hüter dieser. Er beobachtet seine Schützlinge, behandelt ihre Krankheiten, nimmt ihnen den Honig, der auch mit Sporen (AFB) bealstet oder als Winternahrung (Melezitose) unbrauchbar sein kann und füttert sie geeignet auf.

Frage 3 ImkerInnen, bekomme 4 Antworten. Wieso ist das so in der Imkerei?

Absolut. Nicht jede Betriebsweise ist für jeden passend.

Was empfiehlst du ImkerInnen, die neu beginnen?

Immer mit der Ruhe. Es ist vermessen zu erwarten, dass man direkt zu beginn die große Honigernte einfährt. Wer mit dem Imkern anfangen will, sollte es nicht tun, um einen Ertrag daraus zu erwirtschaften, sondern gezielt die Natur zu unterstützen. Dazugehört auch, dass man den Bienen mal etwas von dem lässt, was sie selbst erarbeitet haben.

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